Yet(i's) (an)other Weblog

Oktober 24, 2009

Zur aktuellen Impfdebatte

Gespeichert unter: Comedy & Kabarett, Spielwiese — Schlagworte: , , , , , — Yeti @ 13:48

… kommt ein Mann beim zum Arzt und sagt „Meine Frau schickt mich, ich soll mich kastrieren lassen“!

Darauf der Arzt: „Sind Sie sicher, daß Sie kastrieren meinen?“ Er: „ja klar“.

Ok. Gesagt, getan. (mehr…)

Oktober 22, 2009

Alles Nano, oder was?

Gespeichert unter: Angucken!, Technologie, Wissenschaft — Schlagworte: , , , , , — Yeti @ 15:25

Da mir in der letzten Zeit in meinem Bekanntenkreis öfter die Behauptung auffällt, in den von der Lebensmittelindustrie produzierten und verkauften, sog. „industriell hergestellten Lebensmitteln“ würden immer mehr Nano-Partikel verwendet, muß ich dazu auch mal was in die weite Welt hinausposaunen.

Die Feststellung an sich entspricht ja tatsächlich den Tatsachen, wobei ich hier „immer mehr“ doch dahingehend einschränken würde, daß das „immer mehr“ immer mehr dadurch mehr wird, daß immer mehr Zutaten als Nano-Partikel bezeichnet werden (ob aus PR- oder Gegen-PR-Gründen ist mir im Moment völlig Latte …).

Allerdings finde ich die implizierte Bedrohung durch diese Partikel, nunja, zumindest bedenkenswert.

Was hier meiner Meinung nach oft verwechselt wird, sind die beiden Bereiche Nano-Technologie und halt die einfachen Nano-Partikel, die irgendwo eingebaut werden, um bestimmte gewünschte Eigenschaften einzustellen.

Die Nano-Technologie birgt IMHO durchaus reale Gefahren, da sie explizit darauf abzielt, emergente Eigenschaften auszunutzen (Schwarmintelligenz, Reproduktion, …). Und emergente Eigenschaften lassen sich, per Definitionem, schlecht bis gar nicht im voraus erahnen.

Die Nano-Partikel, die wir uns z.B. schon seit Jahrzehnten in Form von Sonnencremes auf die Haut schmieren, sind allerdings keine Bedrohung der Menschheit, weil sie keine Eigenschaften entwickeln können, die bei der Planung und den Tests zur Einführung ihres Einsatzes nicht abgedeckt wurden.

Ein Artikel (PDF) mit Hintergrundinformationen findet sich bei km21.

Update: Auf heise.de/tr gibt es einen Artikel zum Thema.

Mitternachtsspitzen

.. Wilfried Schmickler zieht vom Leder, mein lieber Scholli!

Im Bayerischen Fernsehen wäre das wohl abgeschaltet worden, wie damals der Scheibenwischer …

Ich empfehle auch dringend die aktuelle Version von „Neues aus der Anstalt“, wie immer auf Dauer abrufbar bei der ZDF-Mediathek (Popups aktivieren, oder klicken müssen …).

Oktober 14, 2009

Geistige Fehlleistungen …

Gespeichert unter: Da stimmt doch was nicht, Meta — Schlagworte: , , , , , — Yeti @ 19:19

… meinerseits, natürlich. Manchmal bin ich einfach extrem – äh – clever …

In meinem Bekanntenkreis geht die Geschichte um, wie ich mal Blumen für irgendeinen kirchlichen Feiertag gesammelt habe, aber was mir letztens passiert ist, geht da noch locker drüber und IMHO definitiv auf keine Kuhhaut mehr.

Also, ich habe eine Playstation Portable (PSP), die hat WLAN, genauso wie mein Haus. Und die hat eine Software installiert, mit der man Internet-Radio hören kann. Und man kann sie halt leicht irgendwohin mitnehmen.

Letztens hatte ich einen guten „Sender“ drin und wollte mal kurz mit dem Auto weg.

(mehr…)

Oktober 10, 2009

Kurz beobachtet: Blog Searches

Gespeichert unter: Da stimmt doch was nicht, Medizin und Ethik, Meta — Schlagworte: , , , — Yeti @ 19:09

… gerade – als ich mich mal wieder im Anblick meiner Blog-Statistik sonnte, fiel mir folgendes auf:

Hier schlagen unheimlich (bisher 43) viele Suchanfragen mit „Sagrotan Schweinegrippe“ auf. Allerdings wundert es mich fast, daß es nicht noch mehr sind; gebe ich bei Goo einer bekannten Datenkra Suchmaschine „Schweinegrippe Sagrotan“ ein, liege ich an dritter Stelle.

Wie kommt man auf die Idee, sowas in die Maske einer Suchmaschine einzugeben?

Muss ich mir Gedanken um die Volxgesundheit machen? Nicht wegen der Schweinegrippe natürlich …

(nur um hier mal wieder ein wenig Traffic zu erzeugen, habe ich diesen Eintrag entsprechend ge-tag-t)

Wachkoma-Patientin bringt Kind zur Welt

Gespeichert unter: Da stimmt doch was nicht, Medizin und Ethik, Wissenschaft — Schlagworte: , , , — Yeti @ 10:01

… es stand mal wieder im SPIEGEL:

In Erlangen haben Ärzte eine Frau, die in der 13. Schwangerschaftswoche einen Herzstillstand erlitt, 22 Wochen am Leben erhalten um das Kind zur Welt zu bringen.

Folgende Gedanken drängen sich mir da auf:

  • Hat da irgendjemand auch nur eine Minute mal an das zukünftige Kind gedacht, das ja dann wohl entweder mit einer toten oder vegetativen Mutter und einem Vater mit einem seelischen Knacks (wenn es überhaupt einen gibt …) aufwachsen wird?
  • Die psychische und gefühlsmässige Entwicklung eines Kindes startet ja nicht erst dann, wenn es nach der Geburt einen Klaps auf den Hintern bekommt, damit es schreit und das Atmen anfängt.
    Ich nehme an, daß sich die wohl eher geruhsame Zeit zwischen der 13. und 35. Schwangerschaftswoche negativ auf diese Entwicklungen des Kindes auswirken wird.
  • Was geschieht / bzw. geschah nach der Geburt mit der Mutter?
    Wurde sie einfach abgeschaltet, wird sie weiter künstlich am Leben gehalten?

    und, nicht zuletzt:

  • Ist so etwas wirklich nötig? Ich habe den Verdacht, daß die Ärzte da ihre Berufsethik ein wenig grosszügig auslegen.
    • Eine Frau 22 Wochen künstlich am Leben erhalten kostet ja auch keinen Pappenstiel.
    • Wer sich noch wundert, wo die ausufernden Kosten unseres sogenannten „Gesundheits“-Systems herkommen, findet in dem Artikel den ein oder anderen Hinweis
Ja, ich bin auch dagegen, einer 95-jährigen Oma noch eine neue Hüfte zu verpassen, ich selbst würde mich in dem Fall lieber einfach in den Rollstuhl setzen und die letzten Tage geniessen, anstatt mich so einer Tortur zu unterziehen. Ich habe solchen Operationen schon zwecks verschiedener Versuche, den Operateur per Maschinenhilfe zu entlasten und so die Prognose sicherer zu machen, gesehen; sowohl live als auch auf Tape und ich sage Euch, das ist ein Gemetzel.
Das Bein auf der betreffenden Seite ist, bis die künstlichen Gelenkteile drin sind, quasi komplett ab, nur die lebensnotwendigen Anschlüsse sind noch „online“.

Der einzige Trost, der mir bleibt, ist der, daß die Amis da noch krasser drauf sind. Da wird sogar eine Frau, die während sie schon hirntot ist und künstlich am Leben gehalten wird, bei einer Vergewaltigung geschwängert und die Ärzte „tragen“ ihr das Kind aus. Ganz gross.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,654295,00.html

Oktober 8, 2009

Kurz beobachtet: Zattoo

Gespeichert unter: Computer — Schlagworte: , , , — Yeti @ 20:06

Ich besitze ja bekannterweise(?) keinen Fernseher, aber einen nett schnellen Breitband-Internetzugang über (Achtung: Schleichwerbung!) das Fernsehkabel.

Da man sich aber ab und an ein wenig informieren will, gucke ich zeitweise TV über (Achtung: wieder Schleichwerbung!) Zattoo (über das ich mich an anderer Stelle noch gehörig werde aufregen müssen …).

Beim Gucken der Tagesschau ist mir gerade aufgefallen, daß Zattoo 13 Sekunden hinterherhinkt (verständlich, bei der verwendeten Technologie).

Tebonin

Gespeichert unter: Da stimmt doch was nicht, Wissenschaft — Schlagworte: , , , — Yeti @ 19:50

Mal wieder Werbung …

Gerade auf ARD (kurz vor Wissen vor Acht):

Werbung für Tebonin (ein pflanzlicher Wirkstoff aus dem Blatt des Ginkgo-Baumes).

Indikation: bei nachlassender geistiger Leistung (Demenz).

Ich weiß im Moment nicht mehr, wo ich das gelesen habe (es wird Spektrum oder Bild der Wissenschaft gewesen sein, ich guck’ das noch nach), aber es deuten neuere Studien zum Thema an, daß solche Extrakte eher kontraproduktiv wirken, also letztendlich die Anfälligkeit für Demenz tatsächlich eher erhöhen, statt die geistigen Leistungen auf Dauer zu verbessern, wie der Hersteller verspricht.

Oktober 4, 2009

Guttenbergs „enteignen“ sich selbst

Gespeichert unter: Da stimmt doch was nicht, Politik — Schlagworte: , , , — Yeti @ 12:55

Ich hab’ hier schonmal ungestraft meine (negative) Meinung über eine(n) deutsche(n) Politiker(in) veröffentlicht, also mach’ ich das nochmal.

Nicht nur, dass Guttenberg samt seiner Schön-Steh-Begleitung, die der passionierte Jungspund und Pomade- und „Techno-Liebhaber“ auf der Love-Parade kennen gelernt hat (so’n Zufall, ein zu G. lernt eine v. B. kennen, mittenmang zwischen 150′000 Ravern … sehr bodenständig, das) gestern bei Gottschalk auf dem Sofa gesessen hat (boah, ey, die duzen sich …).

Nein, jetzt wird er auch noch medial gelobt, dass Familie z. G. ihr Anwesen in Oberfranken einer eigens dafür gegründeten Stiftung vermacht haben. Obendrein bezeichnet er das noch dreist als quasi Selbstenteignung.

Nein, das hat natürlich auf gar keinen Fall irgendwas, auch nicht das geringste, irgendwie mit der Erbschaftssteuer zu tun (die womögl. demnächst erhöht wird?)!

Wie kommen Sie den da drauf?

Wenn es ja wenigstens eine deutsche, gemeinnützige Stiftung wäre, nein es ist eine österreichische Stiftung.

Wenn es noch einen Beweis gebraucht hat, daß die Bayern ihre „Kultur“ eh nur von den Schluchtenscheissern abgekupfert und keinerlei eigene Identität haben, das isser …

Und: Ich hab’ den Typen von Anfang an für ein arrogantes Arschloch gehalten und das ist immer noch meine Meinung, die sich mittlerweile eher gefestigt hat.

Oktober 1, 2009

Testbericht – Energie-Spar-Birnen …

Gespeichert unter: Klima — Schlagworte: , , , , , — Yeti @ 16:54

… bzw. Leuchtmittel.

Vor ein paar Wochen habe ich mir, komplett ohne Not (d.h. keine kaputten Lampen im Haushalt …), einfach aus Neugier, folgende drei (in Zahlen: 3) Leuchtmittel bestellt:

  1. 5×1 Watt LED – „Glühbirne“ mit ganz ordinärer Schraubfassung (E32) in der Lichtfarbe bzw. -Temperatur „gnadenlos eisekalt weiß“, in’s grünliche oder bläuliche gehend.
    Hintersinn: Oft anschalten, oft ausschalten, muss schnell hell sein und soll bis zur Rente nicht kaputt gehen (angegebene Lebensdauer > 15′000 Stunden).
  2. 3×1 Watt LED – „Halogen-Leuchte“, Lichtfarbe „warm weiß“
    Hintersinn: Nachttischleuchte, also beim Zubettgehen an, nach dem fertig Lesen aus, angenehmes, am besten einschläferndes Licht.
  3. 11 Watt Energiesparfunzel, Farbe „warm weiß“
    Hintersinn: Wohnzimmer. Egal, ob’s lange dauert bis das Ding hell ist, Hauptsache angenehme Farbe sowohl beim TV gucken, am Rechner arbeiten und zur Not Essen fassen und farbige Bildbände angucken, sollte also recht natürlich wirken.

Mein Fazit dieser Versuche:

  • Die Flur – 5-Watt LED Lampe ist unglaublich hell (locker mit einer 100W klar Glühbirne mithaltend), reingucken ist nicht, allerdings geht das Licht tatsächlich in’s grünliche, was dann dazu führt, dass meine beiden Kater (ein Grautiger und ein schwarz-weißer Kuh-Kater) im „warm weißen“ Licht hinterher einen deutlichen Rotstich haben.
    Aber egal: das Ding ist sofort an, hat sofort volle Helligkeit und braucht halt nur 5 Watt.
    Fazit: Für den angedachten Zweck (Flur- bzw. Einfahrt-Beleuchtung per Sensor und Zeitschalter) absolut hervorragend. Sehr gleichmässige Abstrahlung.
    Nachteil: Schweineteuer (knapp 35€)
  • Die 3W-LED – „Halogenbirne“ ist auch als Nachttischlampe (Nach-Tisch-Schlampe …) zum Lesen und Einschlafen viel zu hell und fokussiert zu stark.
    Fazit: Als Schreibtisch-Spot ok, etwas teuer (ca. 15€)
  • Die 11W Energiesparfunzel. Hmm.
    • Kostet das, was man erwartet,
    • geht direkt an (ok, sie fängt sofort an zu leuchten, aber),
    • startet mit der Power eines 50 PS-Diesel Strichachters im dicksten Winter;
    • wenn sie dann aber (ca. 5 min.) ihre volle Helligkeit erreicht hat, kann sie fast mit der an gleicher Stelle montierten 100-Watt Birne (matt) mithalten, ich würde sagen 70-80 Watt äquivalent)
    • nach ca. 1 Minute ist aber schon ein ausreichender Helligkeitslevel erreicht, man kann das Teil sehr gut als abendliche Dauerbeleuchtung im Wohnzimmer benutzen
    • die Lichtfarbe ist sehr angenehm, obwohl sie laut meinem Taschenspektrographen nur drei sehr schmal begrenzte Wellenlängen hat.

[Update] Die Energiespar-“Funzel“ ist dimmbar, bei den LEDs bin ich mir (noch) nicht sicher, aber z.B. das 5-Watt LED-Glühobst hat einen Aufdruck „85-260V; ich weiss jetzt aber noch nicht, ob die in dem Bereich immer gleich hell leuchtet, oder ob man den Bereich auch zum Dimmen nutzen kann.

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