LFP 2009 – ich war (wohl zum letzten Mal) da!

(nachträglich editiert und nicht gleich veröffentlicht, daher ist die Rede von „vorgestern“ …)

Love Family Park, die Dritte (und womöglich letzte)

Vorgestern (gestern war kein normaler Wochentag, sondern der Montag nach dem ersten Juli-Sonntag, an dem ich die letzten Jahre nichts anderes geplant hatte, als mich auszuschlafen) war ich in Hanau auf der Mainwiese zu Sven Väths Love Family Park.

Kurz:

Was geil war:

  • das Wetter, insbesondere die etablierte Angewohnheit von Petrus kurz vor, bzw. während des Feuerwerks ein paar kühlende Tropfen zu schicken
  • die neuen Start-Routen des nahen Flughafens; die üblichen Hitzewallungen der Location um +/- 10° C, verursacht durch die Abgasstrahlen startender Flugzeuge waren milder, nicht gelitten hatte dagegen die durch die Wirbelschleppe der Flugzeuge erzeugte Frischluftzufuhr, alles in allem also ein positiver Punkt
  • Die Musik, insbesondere die Starterin Cassy und Underworld (und Väths letztes ausgedehntes Set, natürlich)!
  • das Publikum (bis auf die üblichen Ausnahmen, allerdings ohne gewalttätige Ausfälle, die Atmosphäre war aber zeitweise gespannter, als ich es die letzten Jahre erlebt hatte (wir fahren z. Teil seit 13 Jahren dahin).
  • die Security, sorry – das Deeskalations-Team, also die mit den gelben T-Shirts – das rote Kreuz und die Feuerwehr haben wie immer einen fantastischen Job gemacht.
  • wir standen auf der Gästeliste … (siehe unter „was Scheisse war“)

Was Scheisse war:

  • das Wetter (es war mal wieder viel zu viel Sonne innerhalb von 12 Stunden)
  • Väths erstes Set war nicht unbedingt genial, aber ich denke, er hat sich einfach den Temperaturen angepasst und geahnt, was er den Leuten zumuten kann (siehe nächster Punkt)
  • Die Gastro.
    Insbesondere die Getränkeversorgung war zum Kotzen.

    Wirklich zum Kotzen und das meine ich auch genau so.

    Zeitweise gab’s kein Wasser, keine Apfelschorle. Wodka-Red-Bull kostete 7€, gut, dass ich keinen Alkohol trinke.
    Das Pfand-System war mal wieder eine Nummer komplizierter (und unverschämter) als im Vorjahr:
    Beim Kauf eines Getränks gab es den Becher und einen Papier-Bong – äh, Bon – und der kostete 2 € extra.
    Hatte man beim Kauf eines Getränks x Becher und x Bons dabei und wollte x Getränke kaufen, ging alles glatt, andernfalls nicht. Man kann sich denken, wie oft diese Konstellation im Laufe der Veranstaltung eingetreten ist, das geht gegen Null … die dadurch ausgelösten Diskussionen haben zu unnötigen Agressionen und einigen Ohnmachtsanfällen geführt. Es ging einfach nicht, unter einer halben bis dreiviertel Stunde an etwas zu Trinken zu kommen.

    All das ist für eine solche Veranstaltung komplett inakzeptabel. Die sollten da mal Profis ranlassen.

  • wir standen auf der Gästeliste.
    Das war Kacke.
    Der Gästeliste-Container machte zur gleichen Zeit auf, wie „realer“ Einlass war, also um 10:00, obwohl 9:00 angekündigt war und wir um 8:45 da waren.
    Nachdem wir also um 10:30 unsere Karten hatten (gegen die mussten wir nämlich unseren Eintrag auf der Gästeliste eintauschen) erfuhren wir, dass wir uns anschliessend an der Schlange am Haupteingang anstellen durften, weil ein zusätzlicher Eingang durch die Sicherheitsvorschriften nicht möglich wäre.

    also nochmal anderthalb Stunden anstehen.

  • Als ich drin war kriegte ich als erstes meinen Liegestuhl (man kann wirklich nicht den ganzen Tag tanzen ohne zusammenzubrechen) abgenommen (Verletzungsgefahr??!) und erfuhr dann,
  • dass ich mich nochmal (und zwar zum Dritten Mal) am Getränke-Bon-Verkauf anstellen konnte (und halt danach zum Kaufen der ersten fünf Becher Sprudelwasser (à 2,5€; das fand ich OK …) nochmal).
  • Das Pfandsystem.
    Es sammeln sich (ohne, dass man es verhindern kann, es geht einfach nicht) Unmengen an Bechern ohne zugehörigen Bon an.
    Als ich meine ersten fünf Becher (siehe oben) mit den zugehörigen Bons abgeben wollte (gegen Ende, ich wollte zu unserem Fahrer), hiess es, sie hätten nicht genug Bargeld, um das auszuzahlen.
    WTF? Keine 10 €, nachdem die 10-Tausende von Bechern verkauft haben?
  • IHR MICH AUCH! Das war das letzte Mal.

Y

,

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