Sinn des Lebens

Gibt es einen tieferen Sinn hinter unserer Existenz?

Ausser „42“, meine ich.

Um auf eine Antwort auf diese Frage zu kommen, gibt es anscheinend drei Lösungsansätze (bzw. vier, wenn ich meine eigene Herangehensweise mit einrechne).

  1. Die Position der Gläubischen:
    Der Sinn des Lebens liegt im „Leben nach dem Tod“. Gott/Allah/… wird’s schon richten.
  2. Die hedonistische Position:
    Der Sinn des Lebens besteht darin, sich das Leben möglichst angenehm zu machen.
  3. Der Nihilist:
    Das Leben hat keinen Sinn, macht aber trotzdem manchmal Spaß.
  4. Meine Meinung:

Das Leben hat in dem Sinne „keinen Sinn“, als es kein finales Ziel gibt, das als Ursache des Lebens angesehen werden kann. Also so etwas wie ein ewiges Leben nach dem Tod (wer will das eigentlich?), sei es in einer Art „Himmel“ mit immerwährender Glückseligkeit (aber auch dem immerwährenden Zwang, ständig zu frohlocken und zu lobpreisen …), oder aber in der Hölle. Mit ewigen Qualen und so.

Man kann aber durchaus seinem Leben selbst einen Sinn geben. Ich habe da so eine Art unausgegorene Vorstellung:

Zunächst einmal (und das riecht nur nach Egoismus, es ist aber keiner) sollte man dafür sorgen, dass es einem selbst „ausreichend gut“ geht; ich meine exxplizit nicht „immer besser“ oder „besser als dem Nachbarn“. Jeder hat einen gewissen „Level“, der zu einem befriedigenden Lebensstil ausreicht. Manche sind da vielleicht extremer, aber viele (ich, z. B.) haben gar keinen Bock darauf, die Verantwortung zu übernehmen, die ein Vermögen von – sagen wir – mehr als € 10 Mio. so mit sich bringt.

Habe ich dann meinen „Level“ erreicht (ich bin schon seit ca. 3 Jahren darüber hinaus), kann ich meine weiteren Mittel zur Verbesserung der Lebensumstände meiner Mitmenschen abzweigen.

Dann ist da natürlich die Möglichkeit, Nachkommen zu zeugen und ihnen ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen. Will oder kann man das nicht, kann man immer noch dafür arbeiten, dass nachfolgende Generationen es möglichst angenehm haben, womöglich sogar besser als ich selbst. Und man kann versuchen, seine Mitmenschen davon zu überzeugen, das geht nähmlich selbst dann, wenn man nicht vorhat, sein eigenes Leben den nachfolgenden Generationen quasi zu „opfern“.

Wenn man das erreicht, sorgt man gleichzeitig dafür, dass noch spätere Generationen es womöglich noch besser haben.

Reicht das als „Sinn des Lebens“?

Kann das irgendjemand nachvollziehen?

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