600 Milliarden Bilder pro Sekunde

… oder Light in Slow Motion.

US-Forscher haben eine Spezialkamera konstruiert, die 600 Milliarden Einzelbilder pro Sekunde aufzeichnen kann – und damit zum ersten Mal die Bewegung eines Laserpulses sichtbar macht.

Das ist schnell. So schnell, dass sich Licht von einem Frame zum andern nur um 0,5 mm weit bewegt. Es wird eine Art Streak-Kamera benutzt. Diese können vom Prinzip her nur einen zeilenartigen Ausschnitt der Szene aufzeichnen. Von daher kann man mit einem drehbaren Spiegel zumindest periodische Vorgänge in akzeptabler Bildauflösung (500 x 600 Pixel) mit der zeitlichen Auflösung von wenigen Femtosekunden „filmen“.

Und was bietet sich da eher an, als das Licht selbst bei seiner Ausbreitung zu beobachten?

Dort gibt es mehrere Videos, die die Ausbreitung eines 2 fs (Femtosekunden) Laserpulses zeigen.

fs-Laserpuls trifft auf Tomate

Wahnsinn, man sieht, wie das Licht hin und her reflektiert wird, dabei langsam schwächer wird oder in einem nur diffus durchscheinenden Teil des Ziels so langsam „verglüht“ (ist, denke ich ein guter Begriff, weil die Lichtenergie ja in Wärme umgewandelt wird). Das langsame dunkelwerden am Ende der einzelnen Szenen ist kein Ausblenden, sondern das schwächer werdende Licht, das bei jeder Reflektion in der Umgebung ein wenig gedämpft wird.

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  1. #1 von Muriel am Januar 4, 2012 - 21:40

    Wow.

  1. Restebloggen am Wochenende (79) « überschaubare Relevanz

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