Viecher in South Carolina, USA – Teil 3

Teil 3

Diesmal:

Spinnen, eine Ameise, (eine noch) keine Schlange und andere Echsen.

Oh, wer währenddessen Lust auf Musik hat, sollte noch hier nachgucken, bevor er/sie/es mit dem Angucken beginnt!

Fangen wir also mit den …

Spinnen

… an. In wärmeren bzw. heissen Gegenden sind ja irgendwie alle Glieder- und sonstige Kriech- und Flugtiere größer als bei uns, wo es im Vergleich eher kalt ist (“ … über Deine Höhen pfeift der Wind so kalt!“). Und irgendwie bunter, farbiger, giftiger. So auch die Spinnen. Es gibt natürlich auch kleine, unscheinbare Spinnen, die nicht weniger „gefährlich“ sind als die großen. Aber die großen Viecher fallen halt auf!

Travis hat mich einmal um’s Haus mitgenommen und mir ein paar der heimischen Tiere gezeigt. In meinem Gedächtnis ist aber von den Spinnen nur die „Crab-Spider“ geblieben (nicht: Spider-Crab!), die gibt es in vielen Gegenden der Erde und sind meist Spinnen der Gattung Thomisidae.  Die anderen waren anscheinend zu unscheinbar, um sie hinterher noch beschreiben zu können …

Ich habe kein Foto von einer Crab-Spider machen können und auch kein passendes Bild in der Wikipedia gefunden; aber wer will kann sich natürlich gernde den oben verlinkten Artikel in der englischen Wikipädie zu Gemüte führen. Oder diejenigen, welche die Bildersuche bei Google ausspuckt.

Zur jetzt folgenden Spinne gibt es wieder eine kleine Geschichte. Und zwar die, wie es überhaupt zu diesem Foto kam:

Alles „Banane“

Ich war mit meinem Kumpel Fabse in der „Magnolia Planatation“ in der Nähe von Charleston, South Carolina, USA.
Das ist eine künstlich angelegte Plantage mit sogenannten „Reisfeldern“, die nie welche waren. ‚Ne komplizierte Südstaatengeschichte, die mich aber gar nicht so sehr interessiert hat, wie die Pflanzen und Tiere, die dort „wild“ leben!

Da es in diesem Artikel aber thematisch um Insekten und Echsen geht – und nicht um die Magnolia Plantation an sich – so, without further ado …

Eine Seidenspinne, („Golden Silk Orb-Weaver“) die von den Leuten in der Gegend einigermassen treffend „Banana-Spider“ genannt wird. Und diesmal muss ich auch kein Bild aus der Wikipedia oder sonst wo her bringen, weil ich selbst eine vor die Linse bekommen habe und eins der 5 Bilder, die ich geschossen habe auch so wurde, wie beabsichtigt. Nämlich das hier – Ladies and Gentlemen, the Banana Spider in all its glory (Ok, das Foto auf der Wikipädie is‘ geiler, aber das hier ist immerhin von mir):

Eine Banana-Spider (eine Seidenspinnen-Art).
Das Vieh ist groß. Groß wie (m)eine Hand!

Dieses Bild (links)habe ich schonmal bei einem „Spinne am Morgen“ – Artikel verlinkt. Hier nochmal die Geschichte dazu:

Wir waren in der Magnolia Plantation unterwegs, hatten das Programm was wir uns vorgenommen hatten, so gut wie durch und wir haben nur noch unsortiert, aber interessiert in der Gegend rumgeguckt und -geknipst. Und eine Toilette gesucht …

Ich war gerade an Arm-dicken Bambusstäben (im Bildhintergrund gut zu sehen) zugange, um zu gucken, wie stabil die wirklich sind, als mich irgendwas am Kopf/Schopf/Hals kitzelte. Ich drehe den Kopf zur Seite und habe dieses Tier ca. zwei Hand breit vor der Nase. Ich habe mich wirklich noch nicht oft so heftig erschreckt! Es war das (im Übrigen sehr stabile – also nicht von mir beschädigte) Netz dieser Spinne das mich gekitzelt hatte.

Fabse meinte ich hätte gequiekst wie ein kleines Mädchen. Hab‘ ich auch.

Er war allerdings auch nicht wirklich besser. Als ich ihm erklärte, warum ich so erschrocken war („Spinne – riesig!“), habe ich ihn da hin gelotst, wo das Vieh saß. Er hat natürlich auch „weit weg“ in Richtung Bambus geguckt und zunächst nichts gesehen. Erst nachdem ich mehrmals „direkt vor Deiner Nase! Alter: 10 cm vor Deiner Nase°!“ oder Sinngemäßes sagte, hat er sie entdeckt – und sich erschreckt.

Und gequiekst wie ein kleines Mädchen! 😉

Travis hat uns hinterher erzählt, dass diese Spinne zumindest hier in der Gegend ungiftig ist (ich habe später in der Wikipädie gelesen, dass die gleiche Sorte noch weiter südlich durchaus auch unangenehm giftig sein kann); dass er sie schonmal fängt und damit die Leute schockt. Hätten wir das gewusst, hätten wir ein Foto mit Hand gemacht … Wir waren aber beide erstmal froh, dass wir unsere Gesichter da schnell genug weg bekommen haben!

Spinne im Radnetz.

Eine andere Spinne habe ich noch vor die Linse bekommen, eine richtige Großaufnahme ist leider gescheitert, aber immerhin konnte ich aus dem Gesamtbild einen angemessenen Ausschnitt extrahieren (rechts).

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie macht die auf mich einen gefährlicheren Eindruck als die Banana-Spider … Sie war auch nicht ganz so stoisch wie diese, sobald ich in die Nähe kam, ist sie aufgeregt durch’s Netz gelaufen. Sie war nicht groß, vielleicht so wie …

Eine große Ameise

Die Ameisen in der Gegend mussten nicht unbedingt groß sein (es gibt dort sogenannte „Foraging Fire Ants“, die sind ziemlich winzig, machen aber sehr sehr aua!), um weh zu tun. Aber die hier war groß. Ich hatte einen Heidenrespekt vor dem Viech (unten), obwohl es wahrscheinlich ziemlich harmlos war. Das ist kein deutscher Wiesen – Grashalm, auf dem diese Ameise sitzt, sondern ca. 1,5 cm breit. Entsprechend groß ist sie, die -meise.

Ameise. Etwa so groß, wie sie hier erscheint.

____________Ei- und andere (d)Echsen, eher klein

Verschiedentlich begegneten einem Eid- und andere Echsen. Die Farbe wechseln konnten sie eigentlich alle. Für mich als Nicht-Echsperte sahen die alle ähnlich aus, bis auf eine Sorte, die ich aufgrund ihrer Füße eigentlich eher für eine Art Gecko gehalten hätte. Aber laut den in der Gegend lebenden Geckos Leuten gibt es dort keine Leute Geckos. Also waren es wohl alles Eidechsen.

Die erste, also folgende (rechts), auf die bin ich besonders stolz. Also auf das Foto, meine ich 😉 Scharf bis zur letzten Schuppe, aufgenommen in der Magnolia Plantation:

Eidechse in der Magnolia Plantation, SC, USA.

Dann ist uns noch eine zweite vor die Linse gekommen, als wir mit Greg in Downtown Charleston unterwegs waren:

Eine Echse in andersfarbiger Umgebung …

Ein_Alligator,_eher_groß_______________________________________________

Alligator.

In der Magnolia-Plantation haben wir so eine kleine, ca. 45-minütige Boots-Tour gemacht, bei der uns ein wenig die Flora und Fauna der „Reisfelder“ gezeigt wurde. Natürlich wurde uns von Alligatoren erzählt, die in den Gewässern hausen, aber richtig versprochen hat der Käpt’n uns nicht, dass wir einen sehen.

Aug‘ in Aug‘ mit einem Alligator. Anclicken!

Und dann das (links): Ein ca. 3 Meter langes Pracht-Echsemplar! Einen Augenblick später habe ich noch dieses „Portrait“ hinbekommen (rechts).

Wir haben ihn oder sie ein paar Minuten lang beobachtet und schon gefeixt, dass das nur eine Attrappe ist, die sie für uns doofe Touris dahin gelegt haben. Aber auf dem Rückweg lag er/sie/es anders!

Dann haben wir noch einen auf dem Weg zur Toilette ( 😀 ) gesehen, ich habe auch Fotos gemacht, aber man sieht nur einen kleinen Kopf in viel Wasser. In der Fotostrecke ist er aber dabei.

Ich merke gerade, der Artikel ist schon wieder (gut so!) länger als er eigentlich werden sollte, deswegen werde ich …

_____________Ein_bedauerlicher_Todesfall:_Kupferkopf

… wohl auf ein nächstes Mal verschieben.

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