Abisoliert

Nein, keine Bilder diesmal. Ich hatte keine Knipse zur Hand und es wird mir auch nicht nochmal passieren. Außerdem wäre das nichts für Kinder …

Zweimal ist es mir bisher passiert. Aber – wie gesagt – es wird mir nicht nochmal passieren:

Kater Karlo/Simba hat mal wieder eine Ratte gefangen. Erstens habe ich keinen Bock auf die Sauerei in der Bude, zweitens werden eh nur die besten Teile von denen gefressen und drittens wird elend lange mit den armen Nagern rumgespielt, bis sie endlich ganz getötet werden.

Ich versuche also mal wieder, ihm die Ratte abzujagen. Was eignet sich besser als der lange, nackte Schwanz einer Ratte (solche), um nach ihr zu greifen, wenn sich der Rest des armen Nagers gerade im direkten Zugriff des Katers befindet? Dummerweise hat der Schwanz in etwa die Konsistenz eines Ohrhörer-Kupfer-Drätchens mit Silikon-Isolierung. Und was passiert, wenn man da dran zieht?

Richtig: Ich habe die Haut von ca. den letzten 50% des Schwanzes in den Fingern und der Rest (mitsamt den blutigen Schwanzwirbeln – nein, nicht Schwan-zwirbeln, sondern Schwanz-wirbeln 😀 ) hängt immer noch an dem bemitleidenswerten Nager. Mitsamt den Schmerzen, die so etwas offensichtlich erzeugt.

Dann habe ich die Ratte einfach so fest ich konnte am Körper gepackt und sobald der Kater mal kurz nachgelassen hat, konnte ich ihr den Hals umdrehen und sie entsorgen. Das arme Tier hatte offensichtlich schon mehr oder weniger sämtliche Knochen gebrochen und mehrere üble Bisswunden. Sie tun mir fast schon leid.

Aber nur fast.

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  1. #1 von Christina am November 24, 2012 - 23:58

    Uhhh, Ratte hatten wir neulich auch – angeschleppt von unseren 1-jährigen Mietzchen. GSD schon erlegt, aber leider auch in Einzelteile…

  2. #2 von Yeti am November 26, 2012 - 19:06

    Hallo Christina!

    Ich lebe auf dem Land, die beiden fangen eigentlich jede Nacht irgendwas, weil sie meistens rein und raus aus dem Haus können, wie sie wollen. Ich finde es nur unverschämt, dass die das im Herbst und Winter immer INS HAUS bringen, um es wieder loszulassen, zu fangen, spielen halt. Irgendwann macht’s „Kracks“ und gut ist. So geht das bei zumindest mit Mäusen. Ratten dauern etwas länger (und sind seltener, vielleicht 5-10 pro Jahr im Vergleich manchmal vielleicht 1000 Mäuse – in einem Jahr).

    Puh, wenn ich manchmal sehe, wie viele Mausreste nach einer lauen Sommernacht auf dem Grundstück liegen (ich habe schon mehr als 15 übrig gebliebene Mäuse-Hinterleiber nach einer Nacht aufgesammelt … 😀 )

    Was habt Ihr für eine Mieze, Oh ich seh gerade Deinen Gravatar, schwarz ist immer gut! Ich glaube ich muss mal bei Dir vorbeischauen!

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