Pendelwellen – Wellenpendel

Das ist großartig, die Musik (Philip Glass, kannte ich noch gar nicht) ebenfalls, die Physik dahinter subtiler als man denkt und die Genauigkeit des Aufbaus beeindruckend:

Erstens sieht es verdammt gut aus, es bildet Harmonien, entwickelt sich bis zu einem bestimmten Punkt und kehrt sich dann um.

Zweitens: die Pendel werden nicht einfach von einer Kugel zur nächsten um einen gleichen Betrag länger. Vielmehr folgen sie einem Teil der Sinuskurve (den Teil kann man gut durch eine Parabel annähern, oder war es umgekehrt?):

wellenpendel kurve

Fast noch besser kann man es auf diesem Screenshot sehen:

wellenpendel kurve 2Man kann auch sehen, dass die Pendel nicht alle im gleichen Abstand hängen, ich könnte mir vorstellen, dass man dadurch ungenaue Längen und damit Schwingungsperioden ausgeglichen hat.

Drittens ist der Aufbau ziemlich „austariert“. Ich denke, es kommt auf 1/10 mm Fadenlänge an, wenn man solche Wellen darstellen will. Zu dem Zeitpunkt, an dem alle Pendel wieder kurz im Gleichtakt schwingen, sieht man, dass es nicht 100% exakt ist; die Kugeln sind leicht seitlich versetzt (von hinten gesehen):

Wellenpendel Treffpunkt 2

Ich habe versucht, mitzuzählen, es sind etwas über 100 Perioden des schnellsten Pendels. Und über diese Dauer eine so gute Übereinstimmung beim zweiten Mal Gleichtakt, das ist beeindruckend.

 

 

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