Archiv für 1. Februar 2018

Moslems


Neinnein, das wird kein „bashing“ Artikel.

Wir haben in der Firma ca. 3 Moslems, mit denen ich recht gut klar komme. Zwei Türken und einen Syrer. Einer der Türken und der Syrer arbeiten als Schweißer, der andere Türke (Ali) ist einer unserer Strahlemänner, macht also den harten Job des Sandstrahlens unserer „Karosserien“. Heute habe ich von Ali wieder mal was gelernt.

Wenn er sich mit dem Syrer unterhält, reden die beiden Arabisch miteinander. Wenn der andere Türke sich mit dem Syrer unterhält, geht das nur auf Deutsch. Deutsch können alle drei einigermassen.

Ali erklärte mir, dass er eine Verwandte in der Nähe der syrischen Grenze hat, die für ihre Sippe und einen Teil des Dorfes einen ultrageilen Raki (mit sage und schreibe 85%) brennt. Er musste erstmal auf Google nachgucken, was denn „incir“ auf Deutsch heißt (Feige).

Ich so: „Du trinkst Schnaps, als Moslem?“

Er so: „Klar, ich trinke auch schonmal ein Bierchen!“

Ich: „Aber Schweinefleisch?“

Er: „Hmm, da haben meine Eltern mir einen ziemlichen Ekel antrainiert, ich kann das einfach nicht essen.“ Habe ich kein Problem mit, ich esse auch hauptsächlich Rind bzw. Geflügel. Aber ich mag Schwein.

Ich muss dringend herausfinden, was „Schnapsnase“ auf türkisch heißt. Ah: Tante Gugel meint „konyak burun“. Bzw. „kızarmış burun“.

Außerdem hasst er seine Eltern dafür, dass sie ihn und seinen Bruder als Kind haben beschneiden lassen, Ramadan ist keine Option („ich bin doch nicht bescheuert“), die Frau trägt kein Kopftuch („die ist doch nicht bescheuert“) und in die Moschee geht man halt ab und zu mal. Die Kinder gehen übrigens beide auf’s Gymnasium und der Junge ist „natürlich“ nicht beschnitten.

Alles in allem also ein eher „säkularer“ Moslem. „Religion ist nicht wichtig“. Die Welt könnte so schön sein, wenn es mehr Menschen wie ihn gäbe – und damit meine ich definitiv nicht ausschließlich Moslems.

Achso: „Erdogan ist ein Arschloch. Hat die MWSt. für Lebensmittel auf 21% erhöht und die für den Goldhandel ganz abgeschafft. Unten nehmen, nach oben geben. Der gehört erschossen.“

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