Archiv für die Kategorie Da stimmt doch was nicht

Trump pullt eine „Merkel“


Das ist ein Screenshot von „heute“ (ZDF, heute 19:00 Uhr). Geil finde ich auch die besorgten Gesichter der beiden Personen hinter ihm. Kurz danach sagt der Sprecher (des „heute“ – Beitrags) noch:

… er war extra beim Friseur …

Bitte auf die Frisur, die Haarfarbe und den Teint achten, ansonsten ohne Worte:

trumpneuefrisur

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Genderknoten


Hehe, nein, es geht nicht um Unisex-Toiletten oder ähnliches, es geht um die deutsche Sprache. 🙂

Es gibt ein Buch von Murray Gell-Man, das auf Deutsch heißt: „Das Quark und der Jaguar“. Es soll hier aber nicht um das Buch, auch nicht um das Quark, gehen. Der Titel hat nur zu meinem jetzt hier veröffentlichten Gedankengang geführt.

Es geht um den Jaguar. Und die Ente. Gemeint sind die Tiere, nicht die Autos!

Mit ein Grund für die Schwierigkeiten, die Fremdsprachler mit dem Lernen der deutschen Sprache haben, dürfte sein, das wir (wie übrigens auch die romanischen Sprachen) Dingen manchmal – aber nicht immer – ein (grammatikalisches) Geschlecht verpassen. Wobei es da im Französischen (bei Italienisch bin ich mir nicht sicher) kein Neutrum gibt, „le“ (der/das) und „la“ (die), das war’s. Wobei, wie angedeutet die meisten deutschen Neutra (Neutren?) auf das französische „le“ abgebildet werden.

Ich schweife ab, zurück zu den beiden Tierarten.

Da finde ich es regelrecht schräg, dass das Geschlecht der ganzen Tierart bis auf weibliche und männliche Individuen „durchschlägt“:

  • die männliche Ente nennt man (Abgesehen von Erpel) „eine männliche Ente(f)“
  • den weiblichen Jaguar nennt man „einen weiblichen Jaguar(m)“.

Die männliche Ente und der weibliche Jaguar. Wenn das nicht kontraintuitiv ist, weiß ich es auch nicht.

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Werbung im „Internet“ (WWW)


Disclaimer: Dieses Blog wird in keinerlei Weise von irgendjemandem gesponsert, außer, dass es mir von WordPress (interessant: ich habe „W_ordpress“ ohne Binnenmajuskel-„P“ geschrieben) kostenlos zur Verfügung gestellt wird, das wird sich auch nicht ändern; ich verdiene in meinem regulären Job genug und betreibe das Blog nur zum Spaß.

Im Folgenden kommt aber irgendwann ein Screenshot einer Anzeige, der so wirken könnte, als würde ich hier für etwas werben. Dem ist nicht so, das ist ein Screenshot, also quasi ein Zitat.

Nachdem das geklärt ist, also los:

Ich surfe normalerweise im Web mit dem Firefox und einem bekannten Adblocker. Ein paar Seiten (z.B. heise und die Süddeutsche, die meisten Blogs) benutze ich aus verschiedenen Gründen (die Werbung ist nicht nervig, blinkt nicht rum und solche Sachen, außerdem möchte ich diese Seiten unterstützen, weil sie mir etwas bringen) ohne Adblocker. Seiten, die mir den Akku leer saugen, weil ständig Animationen laufen, benutze ich nur, wenn sie auch mit Adblocker funktionieren.

Jetzt habe ich in den letzten Wochen zweimal folgende Vorgehensweise im Web an den Tag gelegt:

  1. Ich interessiere mich für ein konkretes Produkt (nicht unbedingt auf einen Hersteller fokussiert).
  2. Ich google danach und folge – entgegen meiner normalen Praxis – auch schon mal den gesponserten Links auf den ein oder anderen Hersteller eines solchen Geräts. Ich gucke mich auf deren Seiten um, informiere mich über die Eigenschaften.

Den Rest des Beitrags lesen »

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Homöopathie


Ich habe einen Arbeitskollegen, ansonsten ein recht rationaler Mensch – zwei (2!) Meisterbriefe (Schlosser, Elektroniker), etwa in meinem Alter. Allerdings ist er in meiner Arbeitsumgebung (6 Leute) der einzige, der noch in der Kirche ist. Weil er meint, die würde so viel Gutes tun.

Jetzt habe ich bemerkt, dass er bei seinen Gicht-Attacken Arnika D30 nimmt.

D30. Das bedeutet, die sogenannte „Urtinktur“ wird 30-mal um den Faktor 10 verdünnt. Das macht im Endeffekt einen Faktor 10^-30.

Das ist – und zwar auch im Geiste der Homöopathie – gleich doppelt absurd.

Arnika ist ein Extrakt aus einer Pflanze. Man kann diese Pflanze tatsächlich „naturheilkundlich“ zu verschiedenen Zwecken einsetzen, auch zur lokalen Schmerzlinderung. Also müsste nach dem Prinzip der Homöopathie Arnika in dieser Verdünnung („Potenzierung“) unglaubliche Schmerzen verursachen. Deswegen wird in der Homöopathie ja auch z.B. Brechnuss gegen Brechreiz und Übelkeit eingesetzt. Also ist Arnika gegen Schmerzen schonmal grundfalsch. Im Sinne der Homöopathie. Trotzdem wird Arnika D30 als Mittel gegen Gelenkschmerzen verkauft und ist apothekenpflichtig.

Nun zur sogenannten „Potenzierung“.

Das Ausgangsmittel (nehmen wir der Einfachheit halber einfach an, es wäre 100%-Arnika, was auch immer das sein soll) wird in 30 Schritten jedesmal mit destilliertem Wasser (sagen wir 10^-9 Verunreinigungen drin, also weniger als 1 pbb, Parts per Billion, Teile pro Milliarde, und das ist schon sehr teuer) um den Faktor 10 verdünnt. Dann geschüttelt, nicht gerührt. Dann die Nächste Verdünnung.

Also ist man ca. beim neunten Verdünnungsschritt mit der Ausgangssubstanz genauso weit wie mit den vorher vorhandenen Verunreinigungen im (hoffentlich) entionisierten Wasser. Und die ganzen (kaum vorhandenen) Verunreinigungen hat man ja die ganze Zeit mit potenziert.

Danach komman dann nochmal 20-21 „Potenzierungs“-Verdünnungs-Verklopfungs-Schritte.

Das heißt: man hat die ganzen (sämtliche) Verunreinigungen des hoffentlich nicht Leitungswasser gewesenen Verdünnungsmittel 20 bis 21 Mal mit potenziert.

Und nimmt die als D20 gleich mit.

Und das soll (im Sinne der Homöopathie) noch gegen Schmerzen helfen? Wenn ich an Homöopathie glauben würde, würde ich eher sagen, „das bringt einen wohl ganz schnell um“.

Das ist alles so absurd, ich verstehe nicht, warum Menschen solche Mittel kaufen.

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Primzahlen und Facebook


… und SWR3.

Nein, nichts tiefgeistiges diesmal (jemals?), nur mal wieder albern.

Man kann ja bekanntlich Primzahlen durch nichts teilen, außer durch sich selbst, Eins und – neuerdings  – Facebook.

Ursprung war natürlich mal wieder der geniale Andreas Müller (Mann der tausend Stimmen) in seinem täglichen:

Tuten Gag! Furze Krage: Was ist eigentlich eine Zimprahl? ….
Oh, ich habe heute eine Zimprahl auf Bacefook tegeilt, gas ding auch!

der Urheber. Aber es geht, wie immer, besser, deswegen schreibe ich das so, wie es mir am besten gefallen hätte …

Was mich ein wenig schockiert hat, war die Bemerkung eines Kollegen auf „man kann auf Facebook Primzahlen teilen“, man „könnte auf Google auch ziemlich komplizierte Berechnungen machen lassen“.

Öhm.

PS.: Die Kategorie „Katzen“ ist dabei, weil es ohne sie nicht funktioniert.

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Grafik: Anzahl der Wunder über die Zeit


https://adversusapologetica.files.wordpress.com/2013/05/frequency-of-miracles.jpg?w=620

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germanwings


Ich muss da jetzt auch mal was zu schreiben.

Die deutschen Airlines wollen ja jetzt auch die „4-Augen“ bzw. „2-Personen“ Regel einführen. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist, geschweige denn die „Lösung“ des Problems, dass einer der (Co-)Piloten die Maschine mit Absicht in den Boden rammt (wenn’s denn so gewesen ist, wovon ich im Kontext dieses Artikels einfach mal ausgehe).

Eine Lösung habe ich nicht, aber ein paar Gedanken dazu:

Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass der Kommando-Inhaber sich entscheidet, es zu tun? Bisher haben wir dazu reichlich wenig Datenpunkte. Es mag zwar schon öfter passiert sein, aber ich kenne bisher nur zwei Fälle. Und in diesen Fällen wird auch nur vermutet, dass …

Wenn beim Verlassen des Cockpits ein (psychologisch untersuchter) Pilot durch eine(n) Steward(ess) ersetzt wird, ist eine zusätzliche Person im Cockpit, von deren psychischem Zustand man nichts weiß. Diese Person könnte ohne weiteres den kommandohabenden Piloten ausschalten und selbst „am Rad drehen“ (hiermit ist die Höheneinstellung des Autopiloten gemeint).

Wenn man wirklich Daten zu den beteiligten Wahrscheinlichkeiten hätte, könnte man etwas dazu sagen.

Aber so? Das ist im Kaffeesatz lesen.

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