Archiv für die Kategorie So Gedanken

Paradoxien der Kindheit


Eigentlich sind es ja keine Paradoxien (wie eigentlich das meiste, was so bezeichnet wird), aber der Twitter-Thread geht damit los.

Ich kenne es vom Postillon-Abreißkalender 2018 als:

„Und die Sabine, die ich meine, nennt sich Mayer.“
Karel Gott stellt neue Freundin vor.

Nach kurzem Gugeln stoße ich bei Twitter auf folgendes:

In dem Thread dort gibt es noch ein paar Beispiele:

  • I am Fred and no ghost (I ain’t afraid of no ghost)
  • Klaus bastelt! (Ghostbusters!)

Und weil ich nicht auf Twitter antworten kann, schreibe ich hier auf’m Blog mal was zu meinen Paradoxien der Kindheit. Oh, und späteren.

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Lebenshilfe


Gib einem Mann einen Fisch und er ist für einen Tag satt. Bringe ihm das Fischen bei und er ist sein ganzes Leben lang satt.

– D. J. Trump (oder so)

Andererseits:

Build a man a fire and he’ll be warm for a day. Set a man on fire and he’ll be warm for the rest of his life.

DeepL macht daraus (und das kann man durchaus so stehen lassen):

Mach einem Mann ein Feuer und es wird ihm einen Tag lang warm sein. Wenn man einen Mann anzündet, wird es ihm für den Rest seines Lebens warm sein.

– Terry Pratchett

 

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Moslems


Neinnein, das wird kein „bashing“ Artikel.

Wir haben in der Firma ca. 3 Moslems, mit denen ich recht gut klar komme. Zwei Türken und einen Syrer. Einer der Türken und der Syrer arbeiten als Schweißer, der andere Türke (Ali) ist einer unserer Strahlemänner, macht also den harten Job des Sandstrahlens unserer „Karosserien“. Heute habe ich von Ali wieder mal was gelernt.

Wenn er sich mit dem Syrer unterhält, reden die beiden Arabisch miteinander. Wenn der andere Türke sich mit dem Syrer unterhält, geht das nur auf Deutsch. Deutsch können alle drei einigermassen.

Ali erklärte mir, dass er eine Verwandte in der Nähe der syrischen Grenze hat, die für ihre Sippe und einen Teil des Dorfes einen ultrageilen Raki (mit sage und schreibe 85%) brennt. Er musste erstmal auf Google nachgucken, was denn „incir“ auf Deutsch heißt (Feige).

Ich so: „Du trinkst Schnaps, als Moslem?“

Er so: „Klar, ich trinke auch schonmal ein Bierchen!“

Ich: „Aber Schweinefleisch?“

Er: „Hmm, da haben meine Eltern mir einen ziemlichen Ekel antrainiert, ich kann das einfach nicht essen.“ Habe ich kein Problem mit, ich esse auch hauptsächlich Rind bzw. Geflügel. Aber ich mag Schwein.

Ich muss dringend herausfinden, was „Schnapsnase“ auf türkisch heißt. Ah: Tante Gugel meint „konyak burun“. Bzw. „kızarmış burun“.

Außerdem hasst er seine Eltern dafür, dass sie ihn und seinen Bruder als Kind haben beschneiden lassen, Ramadan ist keine Option („ich bin doch nicht bescheuert“), die Frau trägt kein Kopftuch („die ist doch nicht bescheuert“) und in die Moschee geht man halt ab und zu mal. Die Kinder gehen übrigens beide auf’s Gymnasium und der Junge ist „natürlich“ nicht beschnitten.

Alles in allem also ein eher „säkularer“ Moslem. „Religion ist nicht wichtig“. Die Welt könnte so schön sein, wenn es mehr Menschen wie ihn gäbe – und damit meine ich definitiv nicht ausschließlich Moslems.

Achso: „Erdogan ist ein Arschloch. Hat die MWSt. für Lebensmittel auf 21% erhöht und die für den Goldhandel ganz abgeschafft. Unten nehmen, nach oben geben. Der gehört erschossen.“

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Time Won’t Tell …


Jetzt also auch Chester Bennington.

Von Linkin Park. Er ist nicht überraschend „gestorben“, wie es sich in vielen Medien so liest. Er hat sich aufgehängt. Nach einem Konzert. Während der Tour. Als Chris Cornell (Sound Garden u.a.) sich nach einem Konzert erhängt(?) hat, habe ich im Spiegel auch nur „nach einem Konzert tot aufgefunden“ gelesen.

Linking Park. Für mich eine zwiespältige Band. Dass es dem Sänger nicht gut geht, war aus jedem seiner sauber herausgeschrieenen Texte rauszuhören. Das ist aber auch bei „Adele“ der Fall und um die habe ich keine große Angst. Jedes einzelne Lied war ziemlich geil. Eingängig. Kraftvoll. Aber in my very humble opinion waren (fast) alle Lieder nach dem gleichen Muster gestrickt[1]. Ähnlich wie Nickelback[2] ist Linkin Park als Gesamtwerk unterdurchschnittlich, wobei jedes einzelne Stück allerdings eher überdurchschnittlich war / ist.

Ich habe mal Sonntags morgens einen Zeugen Jehovas verjagt, weil ich gerne die Übetragung eines LP-Konzerts (Rock am Ring?) schauen und hören wollte. Definitiv hat dieser Mensch (nicht der Jehova!) mir einige sehr emotionale Momente geschenkt.

R.I.P.

[1]:

[2]: https://thoughtcatalog.com/karisa-tell/2013/08/why-do-people-hate-on-nickelback-so-much/

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Genderknoten


Hehe, nein, es geht nicht um Unisex-Toiletten oder ähnliches, es geht um die deutsche Sprache. 🙂

Es gibt ein Buch von Murray Gell-Man, das auf Deutsch heißt: „Das Quark und der Jaguar“. Es soll hier aber nicht um das Buch, auch nicht um das Quark, gehen. Der Titel hat nur zu meinem jetzt hier veröffentlichten Gedankengang geführt.

Es geht um den Jaguar. Und die Ente. Gemeint sind die Tiere, nicht die Autos!

Mit ein Grund für die Schwierigkeiten, die Fremdsprachler mit dem Lernen der deutschen Sprache haben, dürfte sein, das wir (wie übrigens auch die romanischen Sprachen) Dingen manchmal – aber nicht immer – ein (grammatikalisches) Geschlecht verpassen. Wobei es da im Französischen (bei Italienisch bin ich mir nicht sicher) kein Neutrum gibt, „le“ (der/das) und „la“ (die), das war’s. Wobei, wie angedeutet die meisten deutschen Neutra (Neutren?) auf das französische „le“ abgebildet werden.

Ich schweife ab, zurück zu den beiden Tierarten.

Da finde ich es regelrecht schräg, dass das Geschlecht der ganzen Tierart bis auf weibliche und männliche Individuen „durchschlägt“:

  • die männliche Ente nennt man (Abgesehen von Erpel) „eine männliche Ente(f)“
  • den weiblichen Jaguar nennt man „einen weiblichen Jaguar(m)“.

Die männliche Ente und der weibliche Jaguar. Wenn das nicht kontraintuitiv ist, weiß ich es auch nicht.

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Ein Kommentar

Die unheimliche Dichte der englischen Sprache


Ich vergleiche ja gerne mal verschiedene europäische Sprachen miteinander. Dass ich mich da auf Deutsch, Englisch und Französisch beschränke, liegt daran, dass ich keine andere Sprache „beherrsche“.

Ich habe eben auf einem amerikanischen Blog (Pharyngula, übrigens sehr lesenswert) in einem Kommentar folgenden Satz gelesen:

Even when they’re wearing science’s ill-fitting castoffs, right wing bullshit takes almost exactly the same forms.

Ich versuche mal, den markierten Teil zu übersetzen:

Sogar dann wenn sie die schlecht sitzenden, abgelegten Kleider der Wissenschaft auftragen, …

Viel kürzer geht’s wahrscheinlich nicht. Trotzdem sind das mal eben 50% mehr Wörter, Silben und Buchstaben. Und man kann sich auch im Deutschen (zumindest ich) nicht sicher sein, wo die Kommata wirklich hingehören und wo nicht. Und das „they’re“ hätte man im zitierten englischen Original auch noch ohne Probleme weglassen können!

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Werbung im „Internet“ (WWW)


Disclaimer: Dieses Blog wird in keinerlei Weise von irgendjemandem gesponsert, außer, dass es mir von WordPress (interessant: ich habe „W_ordpress“ ohne Binnenmajuskel-„P“ geschrieben) kostenlos zur Verfügung gestellt wird, das wird sich auch nicht ändern; ich verdiene in meinem regulären Job genug und betreibe das Blog nur zum Spaß.

Im Folgenden kommt aber irgendwann ein Screenshot einer Anzeige, der so wirken könnte, als würde ich hier für etwas werben. Dem ist nicht so, das ist ein Screenshot, also quasi ein Zitat.

Nachdem das geklärt ist, also los:

Ich surfe normalerweise im Web mit dem Firefox und einem bekannten Adblocker. Ein paar Seiten (z.B. heise und die Süddeutsche, die meisten Blogs) benutze ich aus verschiedenen Gründen (die Werbung ist nicht nervig, blinkt nicht rum und solche Sachen, außerdem möchte ich diese Seiten unterstützen, weil sie mir etwas bringen) ohne Adblocker. Seiten, die mir den Akku leer saugen, weil ständig Animationen laufen, benutze ich nur, wenn sie auch mit Adblocker funktionieren.

Jetzt habe ich in den letzten Wochen zweimal folgende Vorgehensweise im Web an den Tag gelegt:

  1. Ich interessiere mich für ein konkretes Produkt (nicht unbedingt auf einen Hersteller fokussiert).
  2. Ich google danach und folge – entgegen meiner normalen Praxis – auch schon mal den gesponserten Links auf den ein oder anderen Hersteller eines solchen Geräts. Ich gucke mich auf deren Seiten um, informiere mich über die Eigenschaften.

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