Archiv für die Kategorie Sprachen

Genderknoten


Hehe, nein, es geht nicht um Unisex-Toiletten oder ähnliches, es geht um die deutsche Sprache. 🙂

Es gibt ein Buch von Murray Gell-Man, das auf Deutsch heißt: „Das Quark und der Jaguar“. Es soll hier aber nicht um das Buch, auch nicht um das Quark, gehen. Der Titel hat nur zu meinem jetzt hier veröffentlichten Gedankengang geführt.

Es geht um den Jaguar. Und die Ente. Gemeint sind die Tiere, nicht die Autos!

Mit ein Grund für die Schwierigkeiten, die Fremdsprachler mit dem Lernen der deutschen Sprache haben, dürfte sein, das wir (wie übrigens auch die romanischen Sprachen) Dingen manchmal – aber nicht immer – ein (grammatikalisches) Geschlecht verpassen. Wobei es da im Französischen (bei Italienisch bin ich mir nicht sicher) kein Neutrum gibt, „le“ (der/das) und „la“ (die), das war’s. Wobei, wie angedeutet die meisten deutschen Neutra (Neutren?) auf das französische „le“ abgebildet werden.

Ich schweife ab, zurück zu den beiden Tierarten.

Da finde ich es regelrecht schräg, dass das Geschlecht der ganzen Tierart bis auf weibliche und männliche Individuen „durchschlägt“:

  • die männliche Ente nennt man (Abgesehen von Erpel) „eine männliche Ente(f)“
  • den weiblichen Jaguar nennt man „einen weiblichen Jaguar(m)“.

Die männliche Ente und der weibliche Jaguar. Wenn das nicht kontraintuitiv ist, weiß ich es auch nicht.

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Die unheimliche Dichte der englischen Sprache


Ich vergleiche ja gerne mal verschiedene europäische Sprachen miteinander. Dass ich mich da auf Deutsch, Englisch und Französisch beschränke, liegt daran, dass ich keine andere Sprache „beherrsche“.

Ich habe eben auf einem amerikanischen Blog (Pharyngula, übrigens sehr lesenswert) in einem Kommentar folgenden Satz gelesen:

Even when they’re wearing science’s ill-fitting castoffs, right wing bullshit takes almost exactly the same forms.

Ich versuche mal, den markierten Teil zu übersetzen:

Sogar dann wenn sie die schlecht sitzenden, abgelegten Kleider der Wissenschaft auftragen, …

Viel kürzer geht’s wahrscheinlich nicht. Trotzdem sind das mal eben 50% mehr Wörter, Silben und Buchstaben. Und man kann sich auch im Deutschen (zumindest ich) nicht sicher sein, wo die Kommata wirklich hingehören und wo nicht. Und das „they’re“ hätte man im zitierten englischen Original auch noch ohne Probleme weglassen können!

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Engländer und Franzosen


… oder sollte ich lieber sagen: Englisch und Französisch?

[Update wg. ein paar Typos]

Mir ist als kleines Kind (hmm, ab wann habe ich mit f Französisch-Lernen angefangen, als mein Cousin in die 5. (7.?) Klasse kam, da war ich in der 4./6.) schon aufgefallen, dass Abkürzungen, die man, wenn man, … äh, wie sag‘ ich’s?

Man nimmt sich das Akronym eines international verwendeten Begriffes, welches selbst zum Begriff geworden ist. Einmal die „internationale“* und damit auch deutsche AKü (Abkürzung). Dann setzt man die französische* hintendran. Oder umgekehrt. Und was erhält man?

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