Moslems


Neinnein, das wird kein „bashing“ Artikel.

Wir haben in der Firma ca. 3 Moslems, mit denen ich recht gut klar komme. Zwei Türken und einen Syrer. Einer der Türken und der Syrer arbeiten als Schweißer, der andere Türke (Ali) ist einer unserer Strahlemänner, macht also den harten Job des Sandstrahlens unserer „Karosserien“. Heute habe ich von Ali wieder mal was gelernt.

Wenn er sich mit dem Syrer unterhält, reden die beiden Arabisch miteinander. Wenn der andere Türke sich mit dem Syrer unterhält, geht das nur auf Deutsch. Deutsch können alle drei einigermassen.

Ali erklärte mir, dass er eine Verwandte in der Nähe der syrischen Grenze hat, die für ihre Sippe und einen Teil des Dorfes einen ultrageilen Raki (mit sage und schreibe 85%) brennt. Er musste erstmal auf Google nachgucken, was denn „incir“ auf Deutsch heißt (Feige).

Ich so: „Du trinkst Schnaps, als Moslem?“

Er so: „Klar, ich trinke auch schonmal ein Bierchen!“

Ich: „Aber Schweinefleisch?“

Er: „Hmm, da haben meine Eltern mir einen ziemlichen Ekel antrainiert, ich kann das einfach nicht essen.“ Habe ich kein Problem mit, ich esse auch hauptsächlich Rind bzw. Geflügel. Aber ich mag Schwein.

Ich muss dringend herausfinden, was „Schnapsnase“ auf türkisch heißt. Ah: Tante Gugel meint „konyak burun“. Bzw. „kızarmış burun“.

Außerdem hasst er seine Eltern dafür, dass sie ihn und seinen Bruder als Kind haben beschneiden lassen, Ramadan ist keine Option („ich bin doch nicht bescheuert“), die Frau trägt kein Kopftuch („die ist doch nicht bescheuert“) und in die Moschee geht man halt ab und zu mal. Die Kinder gehen übrigens beide auf’s Gymnasium und der Junge ist „natürlich“ nicht beschnitten.

Alles in allem also ein eher „säkularer“ Moslem. „Religion ist nicht wichtig“. Die Welt könnte so schön sein, wenn es mehr Menschen wie ihn gäbe – und damit meine ich definitiv nicht ausschließlich Moslems.

Achso: „Erdogan ist ein Arschloch. Hat die MWSt. für Lebensmittel auf 21% erhöht und die für den Goldhandel ganz abgeschafft. Unten nehmen, nach oben geben. Der gehört erschossen.“

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Homöopathie wirkt …


… nicht.

Ich war letztens etwas konsterniert, als unsere Hausärztin meiner Mum gegen ihre manchmal auftretenden Angstzustände vor irgendwelchen sozialen Interaktionen (Familienfeiern, Einkaufen gehen, …) „Argentum nitricum“, D30, „verschrieben“ hatte.

Was meine Mum gut fand war, dass sich die Ärztin sicherlich eine knappe Stunde Zeit genommen hatte. Sie (meine Mum) nimmt konventionelle Mittel wegen ihrer Depression (Mirtazapin, Citalopram), hat aber trotzdem immer wieder Schwierigkeiten aus dem Haus zu gehen, weil es „einfach nicht geht“.

Mein Kommentar war: ich denke, das wird nichts bringen, aber probier’s halt aus.

Sie hat’s ausprobiert. Im Urlaub mitte Dezember letztes Jahr in Ägypten.

Nun ist sie – gottseisgetrommelt – geheilt.

Von der Homöopathie.

Ihr Kommentar: mal geht’s, mal nicht. Meistens nicht. Da kann ich es auch lassen.

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Peter Gabriel


Ich habe eine neue Perle auf Youtube gefunden. Peter Gabriels Secret World Tour.

Die Bildqualität ist bescheiden, den Ton habe ich nur auf dem Notebook gehört, klingt aber ordentlich. Aber es ist Gänsehautmusik. Auch wie Paula Cole im „Schwarzen“ und Springerstiefeln singt und tänzelt, ist herrlich. Zitat eines Bekannten von mir (schwer auf Party-Musik der Noughties geeicht), als wir uns damals von DVD angeguckt haben: „Wow! Ich wusste gar nicht, dass es solche Musik gibt!“

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Tool – 2016 (bootleg?)


[Update am Ende]

Oha! Das fängt ja schonmal mit einer starken Ansage an: No Quarter, (c) Led Zeppelin (Sound ist möglicherweise eher dokumentarisch, ich höre das über den Laptop, meine Endstufe ist gestorben):

[Update hier]:

Ich habe das Video jetzt durch, es ist ein geiles Konzert. Mir ist aber gerade eins klar geworden: Ich war schon einmal auf einem Tool-Konzert! Irgendwann in den 1990-ern. Eine Zeit, an die ich mich wenig bis kaum erinnern kann. Außer, dass ich mit meinem Studium 1992 fertig geworden bin…

Das Farbschema war damals Violett über Rot und Blau bis zu Weiß. Genial auf den „gefältelten“ Vorhang hinter der Bühne aus verschiedenen Winkeln projiziert.

Und wenn ich mir Maynard James Keenan angucke, wie er sich mittlerweile im dunklen Bereich im Hintergrund der Bühne absingt, hoffe ich inständig, dass er nicht der Nächste ist, den man an einem Strick hängend nach einem Konzert auffindet.

Hier ein Video aus der Zeit. Damals konnte er sich noch in’s Rampenlicht stellen und singen.

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Time Won’t Tell …


Jetzt also auch Chester Bennington.

Von Linkin Park. Er ist nicht überraschend „gestorben“, wie es sich in vielen Medien so liest. Er hat sich aufgehängt. Nach einem Konzert. Während der Tour. Als Chris Cornell (Sound Garden u.a.) sich nach einem Konzert erhängt(?) hat, habe ich im Spiegel auch nur „nach einem Konzert tot aufgefunden“ gelesen.

Linking Park. Für mich eine zwiespältige Band. Dass es dem Sänger nicht gut geht, war aus jedem seiner sauber herausgeschrieenen Texte rauszuhören. Das ist aber auch bei „Adele“ der Fall und um die habe ich keine große Angst. Jedes einzelne Lied war ziemlich geil. Eingängig. Kraftvoll. Aber in my very humble opinion waren (fast) alle Lieder nach dem gleichen Muster gestrickt[1]. Ähnlich wie Nickelback[2] ist Linkin Park als Gesamtwerk unterdurchschnittlich, wobei jedes einzelne Stück allerdings eher überdurchschnittlich war / ist.

Ich habe mal Sonntags morgens einen Zeugen Jehovas verjagt, weil ich gerne die Übetragung eines LP-Konzerts (Rock am Ring?) schauen und hören wollte. Definitiv hat dieser Mensch (nicht der Jehova!) mir einige sehr emotionale Momente geschenkt.

R.I.P.

[1]:

[2]: https://thoughtcatalog.com/karisa-tell/2013/08/why-do-people-hate-on-nickelback-so-much/

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7,5 l/100 km?


Öhm. Das glaube ich erst an der Tanke.

Der (mein neuer alter) Z4 ist schon ein – hmm – seltsames Auto. Zeigt gerade nach knapp 130 km nach dem Tanken einen bisherigen Durchschnittsverbrauch von – hinsetzen – 7,5l / 100 km an (angegeben sind nach damaligem (2005) Prüfzyklus 9 l/ 100 km). Ich vertraue dem Bord“computer“ da noch nicht ganz, aber die letzten Vergleiche mit der tatsächlich getankten Menge (immer an der gleichen Tanke, an der gleichen Säule, damit die Automatik so gut wie möglich den Zapfhahn immer bei der gleichen Füllmenge schließt) haben eine Abweichung von weniger als 0,3 l/ 100 km ergeben. Bisher habe ich aber nicht einmal unter 9 l/ 100 km gebraucht. Auch mit den Winterreifen nicht.

„Er“ hat auch die Tage nochmal die „Schaltstrategie“ im D-Modus geändert. Was ich besonders spooky finde ist, dass er reproduzierbar 20 Meter vor einem Ortsschild einen Gang runter schaltet. Außerdem dreht er die niedrigeren Gänge jetzt auch bei wenig Gas ein wenig weiter aus, so bis vielleicht 3500/min, macht aber jetzt bei gleichmäßiger Geschwindigkeit wieder früher die Wandler-Überbrückungs-Kupplung zu, so dass ich manchmal im Berufsverkehr auf der Landstraße mit 1500/min ohne Wandlerschlupf unterwegs bin. Insgesamt schaltet er selbsttätig im Schubbetrieb so weit runter, dass die Geschwindigkeit gleich bleibt und am besten noch die Schubabschaltung greift (ca. 2000/min). Ich kriege das Ding noch so weit, dass er anfängt zu rekuperieren! (kleiner Scherz!)

Und wenn ich mir die gefahrenen Kilometer und die Reichweitenanzeige angucke könnte das bei dieser Tankfüllung klappen mit unter 8 l / 100 km. Dann melde ich mich auf Spritmonitor an. 😉

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Bescheuert im Straßenverkehr


Aus der beliebten Reihe …

Man muss echt immer mehr aufpassen. 90% aller Straßenverkehrsteilnehmer sind mittlerweile anscheinend komplett bescheuert. Ich zähle mich (wie die anderen 90% auch) zu den überdurchschnittlich gut fahrenden 10%. Ob das wirklich so ist, könnte wahrscheinlich nur ein außenstehender Sachverständiger klären. Ich fahre aber seit diversen Jahrzehnten unfallfrei (zwar 2 Autos eigenhändig zerlegt, aber ohne andere geschädigte Fahrzeuge oder Personen) und bin somit auf 27% bei der Haftpflicht, nach schätzungsweise einer Mio. gefahrener Kilometer. Man möge sich also ein erstes Bild machen.

Heute hatte ich (mitten im Berufsverkehr) folgende Situation:

Ich komme nach Hause, muss noch einmal links von der Bundesstraße auf die Straße einbiegen, die direkt in mein Dorf führt. Das ist eine Bundesstraße mit einer Fahrspur für jede Richtung, keine bauliche Trennung, durchgezogene Mittellinie und im Kreuzungsbereich gibt es eine Linksabbiegespur, in der Gegenrichtung einen Sperrstreifen und natürlich das implizite Überholverbot. Aber keine Geschwindigkeitsbegrenzung in keine Richtung und auch kein Stop-Schild, wenn man auf die Bundesstraße einbiegen will. Man kann ja in jede Richtung weit genug sehen.

Berufsverkehr. In jede Richtung alle 30-50 Meter ein Auto, unterwegs mit gut 100 km/h.

Während ich auf der Abbiegespur langsam rolle kommt mir ein Q7 entgegen, mittlerweile eine gute halbe Fahrzeugbreite auf dem Sperrstreifen und driftet immer weiter nach links. Ich kann nicht mehr weiter nach rechts, weil dort auch der Verkehr weiter läuft. Ein entgegen kommendes Auto hört keine Hupe, also betätige ich die Lichthupe. Mehrfach, schnell hintereinander, manchmal lange.

Dann passiert innerhalb einer Sekunde etwa folgendes:

  • Derjenige der darauf wartet, dass er endlich nach links auf die Bundesstraße einbiegen kann, interpretiert meine Lichthupe als „Du kannst fahren, ich lasse Dich vor“.
  • Er fährt los (wie bescheuert kann man sein?)
  • Ich latsche volle Kanne in die Eisen (hoffentlich ist keiner hinter mir).
  • Der Q7-Fahrer bekommt offensichtlich auch wieder etwas mit und weicht heftig nach rechts aus, verfehlt sowohl den unbedarften Einbieger als auch mich nur um Sackhaaresbreite.
  • Ich biege ab. Mir wird schlecht.

Es ist NICHTS passiert. Aber ein auch nur um Zehntelsekunden verschobenes Timing, und es wären mindestens fünf bis 10 Autos in eine Massenkarambolage verwickelt gewesen. Und nicht nur mein neuer, alter, schöner Z4 wäre wahrscheinlich nur noch ein paar €-Cent pro Kilogramm wert gewesen.

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