Beiträge getaggt mit BMW

Huch, das war ja einfach


Ich habe mir gerade ein neues (gebrauchtes) Auto gekauft.

Früher brauchte man zum Anmelden eine sogenannte „Deckungskarte“ von der Versicherung, bei der man den Wagen versichern wollte. Bei der Versicherung, wo ich den Wagen versichern will, habe ich also angerufen. Die Dame hat mir eine Nummer genannt, mit der ich den Wagen zulassen kann, wenn ich die Papiere habe.

Dann habe ich im Internet nachgeguckt, ob „mein“ letztes Kennzeichen (ich hatte jetzt seit vier Jahren kein Auto mehr auf mich angemeldet) noch mir zugeordnet ist. Das hat den Vorteil, dass ich mir einen Haufen Rennerei für die Schilder sparen könnte. Dabei entdecke ich den Reservierungs-Service für Wunschkennzeichen, offiziell vom Amt. Es war mir nicht mehr zugeordnet (gilt nur für drei Jahre, ich hatte damals auf die Frage, „wollen Sie das Kennzeichen für das nächste Auto behalten?“ mit ja geantwortet). Aber es war noch frei (was mich eigentlich wundert, weil das Kennzeichen seit dem Skoda Yeti anscheinend recht beliebt ist, mir ist das schon in verschiedenen Kombinationen außer halt meiner begegnet) und ich habe es für die nächsten 60 Tage für mich reserviert. Es kam per Webseite ein Code und eine Zulassungsnummer, die ich der Zulassungsstelle nennen kann, damit sie mein Kennzeichen wieder verwenden. Super, kann ich mir das Schilder-besorgen und nochmalige Anstehen auf dem Amt sparen!

Und: ich habe gerade bei einem Rückruf von der Versicherung erfahren, dass ich auf 27% bin (SF20). Wird also gar nicht so teuer. Mit Teilkasko ohne Selbstbeteiligung ca. 650€.

Ach so, das ist mein „Neuer“ (nein, nicht der auf dem Bild, aber genau der gleiche, gleicher Motor, gleiche Farbe, gleiche Felgen, …), der ist zwar ca. 10 Jahre alt, hat aber tatsächlich nur 53400 km gelaufen, was man auch sieht (nein, es ist NICHT der auf dem Bild, der hat mehr gelaufen).

Es ist ein BMW Z4 2.2i (Reihensechszylinder, 170 PS, Automatik):

z4

Von M 93 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15637687

Am Donnerstag werde ich ihn zulassen und am Freitag hole ich ihn mittags aus der Werkstatt ab, weil er noch frischen TÜV kriegt.

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Es flackert und flackert immer mehr


Nein, ich meine nicht diese neumodische „Weihnachts-Beleuchtung“ sondern das Rücklicht-Elend auf deutschen Straßen.

Mittlerweile hat ja auch der letzte Autohersteller LED-Rück- und Tag-Fahrleuchten im Programm. Obwohl ich a) Tagfahrleuchten sinnvoll finde (aber warum nur vorne?) und b) der LED-Technik generell gegenüber der spanabhebenden Beleuchtung den Vorzug geben würde, finde ich dieses Geflacker unerträglich.

Kann man diese Drecksdinger nicht ein wenig schneller takten als vielleicht 100 – 150 Hertz? Oder jeder Lampe eine Spule à 3 €-Cent spendieren?

Auf der Landstraße im Berufsverkehr geht es ja noch, weil alle mehr oder weniger die gleiche Geschwindigkeit fahren und auch nicht rechts und links von einem der Bär abgeht.

Aber das Stück Autobahn (ca. 7 km) das ich jeden Tag einmal hin und zurück fahre, da wird mir fast schlecht. Ich sehe rechts und links von mir nur noch rote Lichterketten; alleine durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die gefahren werden, bewegen sich die getakteten LEDs ja relativ zu meinem Blickpunkt. Wenn man dann noch, wie es sich gehört, versucht einen Überblick über den umgebenden Verkehr zu halten und dementsprechend haüfig hin und her guckt, dann flackert alles derart, dass mir fast schlecht wird. Auf jeden Fall ist das nicht gut für die Konzentration auf’s wesentliche beim Autofahren:

Wo sind die anderen und wo wollen die hin?

Mittlerweile habe ich sogar ein Ranking der Autohersteller, die für meinen Geschmack am ätzendsten flackern, und wir haben einen Neuzugang:

  1. (Vorwoche -) Renault.
  2. (3) Pöschoh
  3. (2) Volvo.
  4. (4) VW / Audi / Skoda / …
  5. (5) Mercedes.
  6. (6) BMW (ich fass‘ es nicht)

Citrönen kann ich noch nicht so richtig einordnen.

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Verkehrspsychologie (1b/x)


Immer noch Teil 1: Winterfreuden

1b Der möchtegern Schneidige

Sein Verhalten ist eigentlich unabhängig von der Jahreszeit, trotzdem, bzw. gerade in dieser Jahreszeit und bei diesen Pisten- äh Strassenverhältnissen, wir hatten hier die letzten zwei Wochen im ganzen Landkreis festgefahrene Schneedecke auf allen Landstrassen, also im Moment fällt er einfach vermehrt auf.

Diese Spezies ist meistens ca. 0,5 bis 3 Meter hinter einem LKW zu finden, dabei herrscht, ausser auf der Autobahn, eigentlich keine bestimmte Automarke vor. Ist gerade keiner zur Hand, also kein LKW vor einem, z.B. weil man sich auf der linken Spur einer Autobahn befindet, tut es auch ein normaler PKW, der kein BMW ist. Auf der Landstrasse leicht bis gefährlich seitlich nach links versetzt, auf der A-Bahn auch gerne mal leicht rechts.

Es wird immer wieder nach links ausgeschert, um festzustellen, dass man verdammt noch mal wegen diesem Scheiss-LKW ü-ber-haupt nichts sehen kann. Mist aber auch, dabei hat er es doch so eilig. Vielleicht sollte er sich mal von jemandem die Tangens-Funktion erklären lassen …

In diesem Zusammenhang sei schonmal auf die Gruppe der „unfreiwilligen Rennfahrer“ verwiesen, auf die ich in der nächsten Folge dieser „Serie“ eingehen werde. Die hindern einen nämlich, wenn man von hinten ankommt, wegen vernünftigen Abstandes meilenweit die gegnerische – äh Gegenfahrbahn überblicken kann und deswegen ganz locker die Schlange von 5-10 Fahrzeugen hinter besagtem LKW anfängt zu überholen, sie hindern einen daran, falls dann doch Gegenverkehr kommt (den man wegen der Jahreszeit und der Angewohnheit mancher Leute (siehe oben (oh Mann, langsam gehen mir die Klammern aus)), kein Licht einzuschalten, nicht sieht) dann wieder nach rechts einzuscheren. Zusammen mit der letztens beschriebenen Gruppe der „ich bremse, wenn ich überholt werde (falls ich es überhaupt mitbekomme)“, sorgt die Spezies der „unfreiwilligen Rennfahrer“ dafür, dass sich evtl. vorhandene Lücken, in die man einscheren könnte, zuverlässig schliessen.

Dazu demnächst mehr …

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