Beiträge getaggt mit Lichtgeschwindigkeit

600 Milliarden Bilder pro Sekunde


… oder Light in Slow Motion.

US-Forscher haben eine Spezialkamera konstruiert, die 600 Milliarden Einzelbilder pro Sekunde aufzeichnen kann – und damit zum ersten Mal die Bewegung eines Laserpulses sichtbar macht.

Das ist schnell. So schnell, dass sich Licht von einem Frame zum andern nur um 0,5 mm weit bewegt. Es wird eine Art Streak-Kamera benutzt. Diese können vom Prinzip her nur einen zeilenartigen Ausschnitt der Szene aufzeichnen. Von daher kann man mit einem drehbaren Spiegel zumindest periodische Vorgänge in akzeptabler Bildauflösung (500 x 600 Pixel) mit der zeitlichen Auflösung von wenigen Femtosekunden „filmen“.

Und was bietet sich da eher an, als das Licht selbst bei seiner Ausbreitung zu beobachten?

Dort gibt es mehrere Videos, die die Ausbreitung eines 2 fs (Femtosekunden) Laserpulses zeigen.

fs-Laserpuls trifft auf Tomate

Wahnsinn, man sieht, wie das Licht hin und her reflektiert wird, dabei langsam schwächer wird oder in einem nur diffus durchscheinenden Teil des Ziels so langsam „verglüht“ (ist, denke ich ein guter Begriff, weil die Lichtenergie ja in Wärme umgewandelt wird). Das langsame dunkelwerden am Ende der einzelnen Szenen ist kein Ausblenden, sondern das schwächer werdende Licht, das bei jeder Reflektion in der Umgebung ein wenig gedämpft wird.

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Neue abgelaufene Bookmarks am Grabbeltisch!


Ich habe es mal wieder gebacken bekommen und ein paar Bookmarks aus meinem Firefox entsorgt.

Guxtu hier.

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Gekrümmte Raumzeit – Vorstellungskraft


Viele Leute, ich auch, haben Probleme mit der Vorstellungskraft, wenn es um mehr als 2 (Frauen) bis drei (Männer) Dimensionen geht. Nun bräuchte man aber eigentlich, um sich unter der Krümmung der Raumzeit etwas vorstellen zu können, ein vierstelligesdimensionales Vorstellungsvermögen. Mir ist noch keiner begegnet, der behauptet hätte, er könne das!

Ich kann’s nicht; ich behelfe mir dabei mit geistigen Bildern, die per Worte zu vermitteln ich nicht mal ansatzweise in der Lage bin, einigermassen über die Runden.

In der deutschen Wikipädie gibt es den Artikel über den Ereignishorizont (Eigenschaften Schwarzer Löcher, Schwarzschild-Radius und so weiter). Dort steht im Abschnitt 3, Schwarzschild-Radius und Gravitationsradius, ich zitiere mal:

Zu beachten ist ferner, dass der Schwarzschildradius in der allgemeinen Relativitätstheorie nicht den Abstand vom Mittelpunkt angibt, sondern über die Oberfläche von Kugeln definiert ist. Ein kugelförmiger Ereignishorizont mit Radius rS hat dieselbe Fläche wie eine Sphäre gleichen Radius im euklidischen Raum, nämlich A = 4πr2. Aufgrund der Raumzeitkrümmung sind die radialen Abstände im Gravitationsfeld vergrößert (sprich: der Abstand zweier Kugelschalen mit – über die Kugelfläche definierten – Radialkoordinaten r1 und r2 ist größer als die Differenz dieser Radien).

Hervorhebung von mir.

Wenn man sich das Ganze dann noch „in gewisser Weise im Fluss“ (man könnte es eine Variation der Perspektive nennen, was es aber wieder nur sehr ungenau trifft, der Zusammenhang zwischen Zeit und Raum ergibt sich über die Lichtgeschwindigkeit, die in „natürlichen Einheiten1 bekannterweise 1 ist) vorstellt, nunja, dann kommt man in etwa dem nahe, was die Vorgänge in meinem Kopf betrifft, wenn ich über solche Sachen nachdenke.

1: Irgendjemand hat dieses System mal „god’s own units“ (Gottes eigene Einheiten) genannt, ich weiss es genau. Aber ich finde leider keine Referenz … An der Uni Bonn findet sich dieses PDF mit weiter gehenden Erklärungen zu den natürlichen Einheiten.

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