Beiträge getaggt mit LKW

Die „Fusions-Konstante“ hat sich geändert!


Die Kernfusions-Konstante

Seit den 1950-ern heißt es:

In ca. 30 bis 40 Jahren beherrschen wir die Kernfusion und haben damit alle unsere Energie-Sorgen vom Tisch.

Diese Zeitspanne wird manchmal scherzhaft als „Fusions-Konstante“ bezeichnet. Bis vor kurzem war das auch immer noch so – Kernfusion haben wir bestenfalls ca. 2040/50, wenn mit ITER alles glatt läuft, heißt es. Frühestens 2080 lässt sich mit dieser Technik der dann ca. 100 T-kWh (Tera-Kilowattstunden, 1 T-kWh = 1 Mio. GWh) pro Jahr betragende globale Energiebedarf decken.

Jetzt hat sich das meines Erachtens geändert.

ITER / Tokamak

Das multinationale Projekt ITER baut nach dem 1952 von Andrei Sacharow und Igor Tamm in Moskau entwickelten Konzept des Tokamak und nach einigen (Dutzend) kleineren, nach diesem Prinzip gebauten Reaktoren, den größten bisher gebauten Fusions-Reaktor. Ob der dauerhaft mehr Energie wird produzieren können, als er verbraucht ist meiner Kenntnis nach noch durchaus fraglich. Fakt ist wohl, dass es prinzip-bedingt nicht kleiner geht, wenn man Energie „ernten“ will. Und das ist ein Problem. ITER sieht so aus, wenn er mal fertig ist:

Menschlein im ITER-Reaktor (rot eingekaschtelt). (c) aus dem Bild ersichtlich.

Das Teil ist einfach viel zu kompliziert, groß und teuer. Und das Plasma ist inhärent instabil, d.h. es ist sehr „gefühlig“ was die Form des Magnetfeldes und seine eigenen Strömungseigenschaften angeht. Natürlich ist ITER nicht instabil im Sinne von „kann in die Luft fliegen“.

Aber es geht auch anders. Nämlich einfacher, kleiner und wesentlich billiger. Und stabil.

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Bescheuert im Strassenverkehr


… oder halt eben nicht.

Es gibt auf der A3, Köln in Richtung Frankfurt, zwischen der Abfahrt Neuwied und Ransbach/Baumbach ein Stück, da geht es dreispurig bergauf.

Vmax = 130 km/h.

Überholverbot für LKW >= 7,5 Tonnen.

Normalerweise sind da (wochentags) die beiden rechten Spuren mit LKW belegt, die sich ungeniert gegenseitig überholen. Ich fahre da wirklich oft genug durch. Am Parkplatz „Welschehahn“ steht manchmal das BAG (Bundesamt für Güterverkehr). Stehen die dort, oder, noch deutlicher, ist das BAG mit einem Wagen zwischen Neuwied und Ransbach unterwegs, findet sich dort nicht ein einziger LKW auf der mittleren Spur. Alle zockeln sie brav mit 35 hinter dem ukrainischen Schrottlaster her.

Ich finde, man sieht das BAG viel zu selten auf der Autobahn!

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Verkehrspsychologie (1b/x)


Immer noch Teil 1: Winterfreuden

1b Der möchtegern Schneidige

Sein Verhalten ist eigentlich unabhängig von der Jahreszeit, trotzdem, bzw. gerade in dieser Jahreszeit und bei diesen Pisten- äh Strassenverhältnissen, wir hatten hier die letzten zwei Wochen im ganzen Landkreis festgefahrene Schneedecke auf allen Landstrassen, also im Moment fällt er einfach vermehrt auf.

Diese Spezies ist meistens ca. 0,5 bis 3 Meter hinter einem LKW zu finden, dabei herrscht, ausser auf der Autobahn, eigentlich keine bestimmte Automarke vor. Ist gerade keiner zur Hand, also kein LKW vor einem, z.B. weil man sich auf der linken Spur einer Autobahn befindet, tut es auch ein normaler PKW, der kein BMW ist. Auf der Landstrasse leicht bis gefährlich seitlich nach links versetzt, auf der A-Bahn auch gerne mal leicht rechts.

Es wird immer wieder nach links ausgeschert, um festzustellen, dass man verdammt noch mal wegen diesem Scheiss-LKW ü-ber-haupt nichts sehen kann. Mist aber auch, dabei hat er es doch so eilig. Vielleicht sollte er sich mal von jemandem die Tangens-Funktion erklären lassen …

In diesem Zusammenhang sei schonmal auf die Gruppe der „unfreiwilligen Rennfahrer“ verwiesen, auf die ich in der nächsten Folge dieser „Serie“ eingehen werde. Die hindern einen nämlich, wenn man von hinten ankommt, wegen vernünftigen Abstandes meilenweit die gegnerische – äh Gegenfahrbahn überblicken kann und deswegen ganz locker die Schlange von 5-10 Fahrzeugen hinter besagtem LKW anfängt zu überholen, sie hindern einen daran, falls dann doch Gegenverkehr kommt (den man wegen der Jahreszeit und der Angewohnheit mancher Leute (siehe oben (oh Mann, langsam gehen mir die Klammern aus)), kein Licht einzuschalten, nicht sieht) dann wieder nach rechts einzuscheren. Zusammen mit der letztens beschriebenen Gruppe der „ich bremse, wenn ich überholt werde (falls ich es überhaupt mitbekomme)“, sorgt die Spezies der „unfreiwilligen Rennfahrer“ dafür, dass sich evtl. vorhandene Lücken, in die man einscheren könnte, zuverlässig schliessen.

Dazu demnächst mehr …

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