Beiträge getaggt mit Musik

Musik und (nicht funktionierende) „Nebentätigkeiten“


Ich bin ein Mensch dem Musik sehr wichtig ist, sie hat daher einen entsprechend großen Anteil an meinem Leben.

Heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit ist mir bewusst geworden, welchen – buchstäblich! – riesigen Raum die Musik auch in meinem Kopf einnimmt. Es gibt nur wenige Tätigkeiten, die ich ausführen kann während ich bewusst Musik höre:

  • Musik hören (duh!) und/oder vielleicht noch das dazugehörige Video (mit Video meine ich hier „Konzertmitschnitt“, also eher sowas, oder sowas, auf gar keinen Fall sowas) gucken. Wobei ich dann dazu neige dem Gitarristen/Bassisten/Schlagzeuger/Keyborder/Harfenspieler auf die Finger bzw. Füße zu schauen, was mich von der eigentlichen Musik ablenkt und meine Aufmerksamkeit auf das betreffende Instrument beschränkt.
  • Einfache, mechanische Tätigkeiten wie Laufen/Gehen, Betten machen, Schuhe zubinden, Kochen, Autofahren. Alles das was funktioniert, ohne dass man großartig „nachdenken“ muss. Aktivitäten, die nur durch das Bewusstsein angestoßen werden („Schuhe zubinden! Jetzt!) und dann komplett vom Mustergenerator in der Kleinhirnrinde „erledigt“ werden. Erfordert die betreffende Tätigkeit dann aber erhöhte Aufmerksamkeit (heikle Verkehrssituation, anbrennendes Essen, Schubendel reißt oder ein Finger ist taub, weil eingeschlafen, …) tritt die Musik komplett in den Hintergrund. Morgens zur Arbeit fahren geht normalerweise komplett ohne dass ich mir bewusst irgendwelche Gedanken über die Fahrt zur Arbeit mache(n muss).

Alles, was aktives Nachdenken erfordert, also z.B. meine Arbeit, funktioniert nicht zusammen mit Musik. Oder ich kriege von der Musik nichts mehr mit.

Die Situation heute morgen war folgende. Ich habe gestern dieses Video auf youtube entdeckt, die Melodie um die es mir geht, läuft im Intro und kommt bei ca. 1:10 nochmal, diesmal etwas „genauer“ (Neusprech: 2.0):

Im Radio lief „Faded“ von Alan Walker (wuss? ich dachte bisher, das singt ein Mädel) – wie übrigens jeden Morgen und jeden Nachmittag, ich weiß gar nicht, warum ich mir sowas noch antue –  und mir ging (visuell, die Synchronscheibe des Scanners bei 1:10 war es) dieses Video durch den Kopf. Deswegen versuchte ich, während im Radio dieser Song lief, mich an die Melodie des „Imperial March“ zu erinnern (dääää-dääää-dää–duu-di-dääää… usw.).

Es ging um’s Verrecken nicht! Weder der Rhythmus, noch die Melodie kamen mir in den Sinn. Ich habe es noch ein paar 10 Sekunden lang bewusst versucht, es wurde aber nichts draus. Und vom Autofahren habe ich in diesen Momenten auch nichts richtig mitbekommen. In dem Moment wo ich das Radio ausschalte, geht es in meinem Kopf „dääää-dääää-dää–duu-di-dääää…“ usw.

Wenn ich jetzt, mit der frischen Erinnerung an diese Melodie, mir genau dieses Lied („Faded“, wie kann man eigentlich mit sowas Geld verdienen?) anhöre, habe ich übrigens keinerlei Probleme, mir den „Imperial March“ auch akustisch vorzustellen, wobei dann aber auch wieder die gehörte Musik komplett in den Hintergrund des Bewusstseins tritt.

Ob es auch dann noch (und auch bei anderen Liedern) funktioniert, wenn ich morgen früh nicht mehr aktiv den Imperial March im Ohr, bzw. Kopf, habe, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das tue ich dann morgen. Oder die Tage. 😉

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Katzenfaktor – Update


Ich habe mir mal wieder Gedanken über den Katzenfaktor gemacht. Heute ausgelöst durch:

  • Pink Floyd, Animals (1977)
    (eher positiv aufgenommen)
  • Pink Floyd, The Wall (1979)
    (eher negativ aufgenommen)

Ich bin aber immer mehr der Überzeugung, dass der Faktor irgendwie mehrdimensional werden muss, damit er das Katertier-Verhalten bei bestimmter Musik einigermassen gut beschreiben kann …

Also: stay tuned!

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Katzenmusik


Hihi.

Ich höre gerade mit – nunja – angemessener Zimmerlautstärke Smashing Pumpkins, „MACHINA | The Machines of God“ und meine beiden Katertiere (Simba und Karlo) sitzen beide andächtig nebeneinander, direkt im „Sweet Spot“ des Stereo. Den Kopf in Richtung Lautsprecher gerichtet, die Ohren aber leicht nach hinten (early-reflections auskosten, vermute ich 😉 ).

Die hören sich das wirklich aktiv an. Ehe ich die Scheibe gestartet hatte lagen beide noch auf meinem Bett und waren am Ratzen. Nicht, dass es da nicht auch schon laut gewesen wäre, aber es war halt die falsche Musik, denke ich (Sade und Dido). Aber ich brauchte es gerade ein wenig härter und mehr geradeaus.

Und jetzt sitzen die beiden hier und gucken dem Schlagzeug hinterher …. krass!

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