Beiträge getaggt mit Simba

Simba


Das hier bleibt jetzt mal ein paar Tage auf der Startseite. So.

Simba in Öl - Gesichtsstudie

Simba, selbstgemalt.

Ich vermisse Dich!

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Kleine, wichtige Rituale


Ich schrob ja schon, dass Simba am Samstag eingegangen ist.

Das hat mich für drei vier Tage ziemlich aus der Bahn geworfen. Hätte ich nicht gedacht. Mir war klar, dass ich mir schreckliche Sorgen mache, wenn ihm was fehlt, er Schmerzen hat oder sonstwie krank ist. Aber nicht, dass ich vier Tage goar glatt nix auf die Kette kriege!

Gestern Nachmittag habe ich ihn steifgefroren im „Leichensack“ in einer geschlossenen Pappschachtel angemessener Größe aus der Tierklinik abgeholt. Ich hatte mir vorgenommen, erst zuhause den Karton zu öffnen und ihn mir anzusehen. Dann habe ich das Loch im Garten (uff, gute 35 Jahre Pflanzenbewuchs incl. Tanne macht ganz schön Arbeit, wenn man da ein 50 cm tiefes Loch reingraben will). Dank der tatkräftigen Unterstützung der besten Mutter, die ich je hatte (sie kam mit einem Spaten dazu und hat, glaube ich, mehr gegraben als ich), hatten wir das Ritual des Vergrabens nach einer halben Stunde erledigt. Das Loch wieder zugeschaufelt, festgekloppt und eine kleine Betonplatte drauf, damit er nicht direkt wieder von irgendwelchen anderen Viechern ausgegraben wird.

Dann habe ich ihn aus der Schachtel geholt und aus der Plastiktüte ausgewickelt. Ich habe Gott-weiß-was für ein Elend erwartet, das mich dann anblickt. Was ich gesehen habe, hat mir das Herz übergehen lassen (man merkt an meinem Geschwurbel, wie nahe mir das geht …). Er sah aus, als wäre er am Schlafen. Abgesehen davon, dass er knochenhart gefroren war, sah er aus, wie ein zehnjähriger Kater halt aussieht, wenn er schläft. Augen zu, keine Panik im Gesicht, halb in sich selbst eingerollt.

Ich glaube nicht, dass er mit dem Gesichtsausdruck und der Körperhaltung gestorben ist. Vielen, vielen Dank an die erfahrenen Tierärzte, die mir den wirklich letzten Abschied von ihm viel leichter gemacht haben, weil er so friedlich aussah.

Und auch Danke an die behandelnde Tierärztin, die mich am frühen Samstag Morgen in den Arm genommen hat, während sie mir erklärte, dass er das sehr wahrscheinlich nicht überleben wird. Und wenn, dann nur querschnittsgelähmt. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht derartig Rotz und Wasser geflennt. Ich war tatsächlich regelrecht verzweifelt.

DAS ist, glaube ich, vorbei. Natürlich trauere ich immer noch und vermisse ihn ganz schrecklich, aber das Leben kann endlich weiter gehen …

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Es tut weh …


Seit gestern Mittag habe ich ein riesen Loch im – ja wo eigentlich? Herz ist albern, Leben ist zu weit gegriffen.

Mein Simba ist gestern mittag gestorben. Einfach so.

Gegen 5:00h Samstag morgen werde ich vom Geschrei meines Katers wach. Er liegt unter dem Bett und schreit. Und schreit. Und schreit. Dann kommt er unter dem Bett hervor, er zieht sich mit den Vorderpfoten über den Teppich und zieht die Hinterbeine und den Schwanz hinter sich her. Seine gesamte hintere Körperhälfte war eisekalt, es waren aber keine Verletzungen erkennbar.

Und er schreit. Und kann den Kot nicht mehr halten. Als ich ihn in den Transportkorb gelegt habe, hat seine hintere Hälfte wie eine lauwarme Fleischwurst nach unten gehangen.

Um 5:30 war ich in der Tierklinik. Um 6:00 war er narkotisiert, damit er geröntgt werden konnte. Ergebis: Nix. Wirbelsäule IO, Becken IO, nicht ein Knochen gebrochen, die Krallen intakt. Also kein Autounfall. Sondern eine Thrombose. Die Tierärztin hat ihn an den Tropf angeklemmt, um evtl. den Propf aufzulösen. Sie sagte mir aber schon, dass die Chancen nicht besonders gut stehen.

Sie meinte auch, dass er wohl eine ziemlich schmerzhafte Stunde hinter sich hatte. Er hat eine Dosis an Narkosemittel gebraucht, das „einen Schäferhund schlafen“ gelegt hätte.

Um 12:00 ruft mich die Tierärztin an und sagt, dass er tot ist. Er wäre sehr wahrscheinlich an einer Lungenembolie gestorben, die durch den zur Hälfte abgeklemmten Blutkreislauf mit-verursacht wurde. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich ihm in dem Moment als er schreiend unter dem Bett hervorgekrochen kam, den Hals umgedreht. Er hat zwar nur ca. 1 Stunde wirklich gelitten, aber es musste wirklich nicht sein, dass er noch mal aus der Narkose aufwacht, nur um noch einmal zu schreien und dann zu sterben, oder? Und ich war noch nichtmal dabei, als er gestorben ist. Das hatte ich ihm fest versprochen.

Und er war erst neun oder zehn Jahre alt. Überall wo ich im Moment hingucke, vermisse ich ihn. Er hat jede Nacht bei mir im Bett (meistens auf meinen Füssen) gelegen. Er war so warm und weich, total verkuschelt. Er hat mich morgens geweckt, indem er den Nachttisch leerräumte, wofür ich ihn hätte schlachten können. Wenn ich Nachmittags auf dem Sofa eingeschlafen bin, bin ich zuverlässig mit Simba auf dem Bauch oder im Arm wieder wach geworden. Ich vermisse ihn so. Und Karlo vermisst ihn anscheinend auch so langsam. Der läuft hier schnuppernd rum und sucht ihn anscheinend …

So, und jetzt gehe ich wieder in’s Bett und werde nochmal ziemlich ausgiebig Flennen …

Und nein, Fabse, ich mache keinen Unfug! Danke für alles.

Ein Kommentar

Pfeifhase


Ich glaube ich habe ein neues Lieblingstier(*). Vorgestellt im folgenden Video von Sir Richard Attenborough.

Es handelt sich um den manchmal Pfeifhase genannten Pika:

(weil das Startbild des youtube-Videos nun so gar kein Pfeifhase ist, kommt das Video erst nach dem „weiterlesen“. Das Bild des „Hasens“ aber davor)

File:Tibetan Hamster.jpg

Quelle: Wikipedia

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Abisoliert


Nein, keine Bilder diesmal. Ich hatte keine Knipse zur Hand und es wird mir auch nicht nochmal passieren. Außerdem wäre das nichts für Kinder …

Zweimal ist es mir bisher passiert. Aber – wie gesagt – es wird mir nicht nochmal passieren:

Kater Karlo/Simba hat mal wieder eine Ratte gefangen. Erstens habe ich keinen Bock auf die Sauerei in der Bude, zweitens werden eh nur die besten Teile von denen gefressen und drittens wird elend lange mit den armen Nagern rumgespielt, bis sie endlich ganz getötet werden.

Ich versuche also mal wieder, ihm die Ratte abzujagen. Was eignet sich besser als der lange, nackte Schwanz einer Ratte (solche), um nach ihr zu greifen, wenn sich der Rest des armen Nagers gerade im direkten Zugriff des Katers befindet? Dummerweise hat der Schwanz in etwa die Konsistenz eines Ohrhörer-Kupfer-Drätchens mit Silikon-Isolierung. Und was passiert, wenn man da dran zieht?

Richtig: Ich habe die Haut von ca. den letzten 50% des Schwanzes in den Fingern und der Rest (mitsamt den blutigen Schwanzwirbeln – nein, nicht Schwan-zwirbeln, sondern Schwanz-wirbeln 😀 ) hängt immer noch an dem bemitleidenswerten Nager. Mitsamt den Schmerzen, die so etwas offensichtlich erzeugt.

Dann habe ich die Ratte einfach so fest ich konnte am Körper gepackt und sobald der Kater mal kurz nachgelassen hat, konnte ich ihr den Hals umdrehen und sie entsorgen. Das arme Tier hatte offensichtlich schon mehr oder weniger sämtliche Knochen gebrochen und mehrere üble Bisswunden. Sie tun mir fast schon leid.

Aber nur fast.

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Katzenfaktor – Update


Ich habe mir mal wieder Gedanken über den Katzenfaktor gemacht. Heute ausgelöst durch:

  • Pink Floyd, Animals (1977)
    (eher positiv aufgenommen)
  • Pink Floyd, The Wall (1979)
    (eher negativ aufgenommen)

Ich bin aber immer mehr der Überzeugung, dass der Faktor irgendwie mehrdimensional werden muss, damit er das Katertier-Verhalten bei bestimmter Musik einigermassen gut beschreiben kann …

Also: stay tuned!

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Katzenmusik


Hihi.

Ich höre gerade mit – nunja – angemessener Zimmerlautstärke Smashing Pumpkins, „MACHINA | The Machines of God“ und meine beiden Katertiere (Simba und Karlo) sitzen beide andächtig nebeneinander, direkt im „Sweet Spot“ des Stereo. Den Kopf in Richtung Lautsprecher gerichtet, die Ohren aber leicht nach hinten (early-reflections auskosten, vermute ich 😉 ).

Die hören sich das wirklich aktiv an. Ehe ich die Scheibe gestartet hatte lagen beide noch auf meinem Bett und waren am Ratzen. Nicht, dass es da nicht auch schon laut gewesen wäre, aber es war halt die falsche Musik, denke ich (Sade und Dido). Aber ich brauchte es gerade ein wenig härter und mehr geradeaus.

Und jetzt sitzen die beiden hier und gucken dem Schlagzeug hinterher …. krass!

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